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Auch heute zum Redaktionsschluss noch ein paar Informationen aus dem brennenden Müritz-Nationalpark. Die Evakuierung von Granzin bleibt über Nacht bestehen. Das Katastrophengebiet ist mittlerweile ca. 269 Hektar groß. 375 Einsatzkräfte sind vor Ort. Immer wieder ist explodierende Munition aus dem Brandgebiet zu hören.

Neben den Riegeln bei Speck und bei Granzin ist ein dritter Abschnitt entlang der Bahnstrecke eingerichtet worden, an dem der neu eingetroffene erweiterte Löschzug aus dem Landkreis Nordwestmecklenburg eingesetzt wird. Aufgrund möglicher giftiger Gase (u.a. mitunter Phosphor in der Munition) ist ein ABC-Erkunder im Gelände. Laut Aussage der Verantwortlichen besteht keine Gefahr für die Bevölkerung.

Unterstützung aus Bayern trifft voraussichtlich morgen Vormittag ein: nicht nur die zugesicherten Kreisregner, sondern auch ein SW 2000 (Schlauchwagen mit 2.000 Meter Schläuchen) und 20 Kameradinnen und Kameraden, die den ganzen Einsatz über bei der Brandbekämpfung helfen. Auch aus Sachsen und Brandenburg ist Hilfe angefordert. So werden mobile Wasserfördersysteme benötigt.

Leider bleiben die zunächst in Aussicht gestandenen Niederschläge aus. Erst am Freitag ist wohl mit Regen zu rechnen.