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Aktion, Demenz, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Mirow, Vergissmeinnicht

Mit einer gemeinsamen Pflanzaktion haben das Demenz Netzwerk Mirow und die Stadt Mirow ein sichtbares Zeichen für mehr Aufmerksamkeit und Solidarität mit Menschen mit Demenz gesetzt. Anlass war die landesweite Aktion „Vergissmeinnicht“ der Deutschen Alzheimer Gesellschaft Landesverband Mecklenburg-Vorpommern. „Mit dieser Aktion wird ein Zeichen für mehr Solidarität gesetzt und Verständnis gefördert“, erklärt Dr. Uta Arndt vom Demenz Netzwerk Mirow. Bürgermeister Henry Tesch ergänzt: „Menschen mit Demenz gehören mitten in unsere Gesellschaft. Das Tabu muss weg.“
Das Demenz Netzwerk Mirow, dem unter anderem Pflegedienste, Arztpraxen, die Ergotherapie im Gesundheitshaus, das Seniorenzentrum am Stadtpark sowie die Stadt Mirow angehören, erfährt seit seiner Gründung im Jahr 2024 breite Unterstützung. Auch die Pflanzaktion stieß auf große Resonanz.
Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger sowie Initiativen aus Diemitz, Lärz und Blankenförde beteiligten sich aktiv. Vergissmeinnicht wurden unter anderem am Johanniterhaus, im Garten des Seniorenzentrums am Stadtpark, vor der Schlossapotheke und an weiteren Orten im Stadtgebiet gepflanzt.
Ein besonderer Dank gilt den Gärtnereien Hagedorn und Rühe, die mehr als 250 Pflanzen gespendet haben. Die Mitarbeitenden der Stadt Mirow unter Leitung von Christopher Mutz sorgten für die fachgerechte Pflanzung.
Ein weiteres Highlight war eine Spende in Höhe von 250 Euro, die Annika Mundt von der Schlossapotheke Mirow im Namen ihrer Kundinnen an das Netzwerk überreichte. Die Mittel sollen für weitere Angebote für Menschen mit Demenz verwendet werden.
Eine erste neue Idee wurde bereits entwickelt: Am 15. Oktober laden Rainer Smentek und Bürgermeister Henry Tesch gemeinsam mit dem Netzwerk zu einer Tanzveranstaltung in das Bürgerbegegnungszentrum „Alte Feuerwehr“ ein. Unter dem Titel „Jule lädt ein“ soll ein neues Veranstaltungsformat entstehen, bei dem auch die Therapiepuppe „Jule“ aus der Ergotherapiepraxis von Juliane Gehl eine Rolle spielen wird.
„Das Verständnis für diese Krankheit gibt es noch gar nicht so lange. Dabei ist mehr Aufmerksamkeit so wichtig“, betont Friederike Halbach vom Netzwerk. Neue Schulungen für Angehörige von Menschen mit Demenz finden vom 6. Mai bis 1. Juni (Strelitzius berichtete) sowie erneut im September statt. In insgesamt acht Terminen werden Wissen über die Erkrankung, der Umgang mit Betroffenen sowie Unterstützungsangebote vermittelt. Die Durchführung erfolgt durch die Johanniter. Weitere Aktionen sind rund um den Welt-Alzheimertag am 21. September sowie die anschließende Woche der Demenz unter dem Motto „Demenz – (k)eine Frage des Alters“ geplant.
Kontakt:
Demenz Netzwerk Mirow
Telefon: 0160 2050 416
Sprechzeit: montags von 9:30 bis 12:00 Uhr
Individuelle Rückrufe sind möglich.




Das ist super schön, was ihr dort geschaffen habt. Ich bin ehemalige Mirowerin.