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Am heutigen Freitag gegen 13.15 Uhr wurde durch die Rettungsleitstelle Mecklenburgische Seenplatte eine aufsteigende Rauchwolke aus einem Waldgebiet bei Gräpkenteich/Koldenhof in der Feldberger Seenlandschaft mitgeteilt. Einsatzkräfte der Feuerwehren Feldberg, Grünow, Triepkendorf, Mechow, Dolgen, Lichtenberg, Neustrelitz (insgesamt ca. 50 Kameraden) und der Polizei stellten vor Ort eine ca. 1000 m² brennende Waldfläche fest.

Dabei handelt es sich um ein bereits gerodetes Waldstück. Brandursache könnte eine unsachgemäß entsorgte Zigarette sein. Insgesamt ist ein Sachschaden in Höhe von 5000 Euro entstanden. Die Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung werden durch das zuständige Kriminalkommissariat aufgenommen.

Warnstufe 4: Minister ruft zu besonderer Vorsicht auf

Zum langen Maiwochenende hat Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus alle Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste des Landes zu besonderer Vorsicht in Wald- und Naturräumen aufgerufen. Für den Osten des Landes ist die zweithöchste Waldbrandgefahrenstufe ausgerufen worden. Mit steigenden Temperaturen, trockenen Böden und erhöhtem Besucheraufkommen wächst regional die Gefahr von Wald- und Vegetationsbränden.

„Unsere Wälder sind wertvolle Natur- und Erholungsräume. Bei frühlingshaften Temperaturen und aufkommenden Winden trocknet die über den Winter abgestorbene Gras- und Strauchschicht schnell aus. Oft reicht schon ein Funke, um einen Brand zu verursachen. Gerade an Feiertagen zieht es viele Menschen in die Natur. Bereits kleine Unachtsamkeiten – etwa weggeworfene Zigaretten, offenes Feuer, Grillen an nicht zugelassenen Stellen oder parkende Fahrzeuge auf trockenem Gras – können Brände auslösen und erhebliche Schäden verursachen. Deshalb bitten wir alle Waldbesucherinnen und Waldbesucher um umsichtiges Verhalten und die konsequente Einhaltung der Schutzregeln.

Besonders gefährdet sind wenig naturnahe, einschichtige Kiefernwälder sowie Flächen mit abgestorbener, abgetrockneter oder stark verbissener Bodenvegetation. Dort, wo bereits eine Verjüngung mit Laubholz etabliert ist, wird mehr Feuchtigkeit im Boden gespeichert. So hilft der Waldumbau auch die Waldbrandgefahr zu reduzieren“, sagt Minister Dr. Backhaus.