Schlagwörter
Frauentag, Hauser, Kulturquartier, Lesung, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz
War jede Ost-Frau eine emanzipierte Arbeiterin oder Künstlerin, die problemlos Familie und Job jonglierte? Während sich jede West-Frau um den Haushalt kümmerte und still im Hintergrund des arbeitenden Mannes die Kinder großzog? Anlässlich des Frauentages wird am Freitag, den 6. März, um 19 Uhr, zu einer Lesung von Franziska Hauser ins Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz eingeladen. Die Autorin und Herausgeberin liest Texte aus ihrem Buch „Ost*West*frau*“, das sie gemeinsam mit ihrer westdeutsch sozialisierten Kollegin Maren Wurster 2025 veröffentlichte. Im Anschluss gibt es Gelegenheit zum Gespräch mit der Schriftstellerin.
Die Texte stammen aus den Federn unterschiedlicher Autor*innen und stellen Fragen über vielschichtige Prägungen von Ost- und Westfrauen und vermeintliche Zuschreibungen. Sie zeigen auf, dass verschiedene Lebensentwürfe sich aus mehr als politischen Systemen speisen. Überall finden sich Aufbegehren und widersprüchliche Vielfalt. Die Texte geben unerwartete literarische Einblicke und Antworten.
Franziska Hauser wurde 1975 in Berlin-Pankow geboren und studierte an der Kunsthochschule Weißensee und an der Ostkreuzschule für Fotografie. Ihr 2018 veröffentlichter Roman „Die Gewitterschwimmerin“ wurde für den Deutschen Buchpreis nominiert. Im Frühjahr 2025 gab sie zusammen mit Maren Wurster die viel beachtete Anthologie „Ost*West*frau*“ heraus.
Die Veranstaltung wird von Kathrin Matern moderiert. Der Eintritt kostet 15 €, ermäßigt 10 €. Anmeldung unter 03981 23909-99 oder info@kulturquartier-neustrelitz.de
