Schlagwörter
Berlin, Diebstahl, Fahndung, Firmentransporter, Kriminalität, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Ortungsgerät, Wesenberg
Ein Firmentransporter in Wesenberg, Diebesgut im Wert von 13.000 Euro, ein Ortungsgerät und ein Wohnhaus in Berlin – vier Dinge, die man nicht unbedingt in Zusammenhang bringt. In diesem Fall sind sie jedoch Teil von ein und derselben Straftat.
Wie der Neustrelitzer Polizei am gestrigen Montag bekannt wurde, kam es in der Zeit vom 10. Januar, 12 Uhr, bis 12. Januar, 7 Uhr, zum Diebstahl von diversem Werkzeug aus einem Firmentransporter. Unbekannte Täter brachen das Fahrzeug, welches Am Glockengraben in Wesenberg parkte, auf und entwendeten die Arbeitsgeräte. Das Portemonnaie des Fahrzeugeigentümers ließen sie unbeachtet auf dem Beifahrersitz liegen. Der Schaden, welcher durch Diebstahl und Aufbruch des Fahrzeuges entstand, beläuft sich auf circa 14.000 Euro.
Die Mitteilung könnte hier enden. Jedoch gab es in diesem Fall eine Besonderheit. Der Eigentümer hatte ein kleines Ortungsgerät in einer der entwendeten Werkzeugkisten verstaut. Noch bevor er die Polizei informierte, sah er nach, ob das Gerät einen Standort übermittelte. Er wurde nicht enttäuscht, laut Ortung sollte sich die Werkzeugkiste in Berlin-Wittenau befinden. Nachdem er dies der Polizei mitteilte, nahm die Arbeit der Kriminalpolizei Fahrt auf.
In Zusammenarbeit mit der Berliner Polizei konnte dann auch schnell ein Ermittlungserfolg verbucht werden. Zunächst konnte das betreffende Gebäude ausfindig gemacht und anschließend auch zumindest ein Teil, des Diebesguts in den Kellerräumen eines 26-jährigen, bosnischen Tatverdächtigen aufgefunden
werden. Die weiteren Ermittlungen zu den konkreten Umständen der Tat dauern an.
