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Mit einem „Statement der unternehmerischen Freiheit“ wendet sich die gewerbliche Wirtschaft des östlichen Mecklenburg-Vorpommerns an die Politik in Europa, der Bundesrepublik, Mecklenburg-Vorpommern und die Gesellschaft. IHK-Präsident Krister Hennige hat dieses Statement während des heutigen Wirtschaftsempfangs der IHK Neubrandenburg der Öffentlichkeit vorgestellt.

Er stellt fest: „Als Unternehmer tragen wir jeden Tag Verantwortung. Wir investieren in Risiko, Ideen, Kapital und Lebenszeit. Was wir dafür brauchen, um etwas aufzubauen, ist Luft zum Atmen. Wir erleben jedoch genau das Gegenteil – Tag für Tag: Gesetze, Verordnungen, Nachweispflichten, Normen und Berichtspflichten nehmen ständig zu. Viele von ihnen mögen zwar gut gemeint sein, doch zu viele sind weltfremd, praxisfern, übergriffig oder schlicht zu bürokratisch. Sie verhindern Wertschöpfung, statt sie zu ermöglichen. Sie lassen uns nicht mehr Unternehmer sein, sondern Sachbearbeiter im eigenen Betrieb.“

Deshalb, so Hennige, fordert die Wirtschaft:

  • regelmäßige Bürokratiechecks für alle Gesetze – mit der unternehmerischen
    Praxisbrille,
  • einen Stopp des Regelungsautopiloten, der für jedes Problem ein neues Formular
    produziert,
  • und drittens: eine Kultur der Ermöglichung statt der Gängelung.

Abschließend betont Krister Hennige: „Unsere Botschaft ist klar. Wir stehen weiterhin ein für eine Gesellschaft, in der Leistung zählt – und nicht Papier. Für einen Staat, der uns nicht als Risiko behandelt, sondern als Partner. Und für eine Demokratie, in der wirtschaftlicher Sachverstand wieder gehört wird. Wir sind weiterhin bereit, alles zu geben für Beschäftigung, Innovation und Wohlstand. Aber dafür brauchen wir Freiheit nicht Fesseln. Politik verdient kein Geld, sondern nur die Wirtschaft. Deshalb muss uns die Politik arbeiten lassen, damit dieses Land wieder stark wird. Made in Germany darf nicht zu einer bürokratischen Marionette verkümmern, sonst bleibt auch der soziale Frieden auf der Strecke!“