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Feldberg, Hans-Fallada-Bibliothek, Haus des Gastes, Lesung, Mecklenburg-Strelitz, Tabakpech, Weyer

Die Hans-Fallada-Bibliothek im Haus des Gastes in Feldberg, Strelitzer Straße 42, veranstaltet am morgigen Freitag, 5. September, eine Lesung mit Eva-Martin Weyer. Die Autorin stellt ab 20 Uhr, Einlass 19.30 Uhr, ihren Debütroman „Tabakpech“ vor. Eintritt: 12 €
„Tabakpech“ erzählt als große Familiengeschichte die Jahre 1930 bis 1995 im unteren Odertal, wo die Grenzen von Preußen und Pommern, von Hochdeutsch und Platt sich verwischen. Das Schicksal der Menschen ist von Tabak und Tradition geprägt. Das Tabakpech, der Saft, der beim Ernten aus der Pflanze tritt, klebt schwarz an den Händen der Bauern. Im Tabak ist auch der Traum der Bäuerin Elfie zugrunde gegangen, Sängerin in Berlin zu werden. Sie hat sich für die Pflicht entschieden, ist nie aus dem Tabakland herausgekommen. Der Roman erzählt von Zeiten des Umbruchs im Zweiten Weltkrieg, von der LPG-Wirtschaft in der DDR, vom Mauerfall und ist durchwoben von einem anmutenden Erzählton.
Die Autorin Eva-Martina Weyer wuchs in Schwedt an der Oder auf und hat nach dem Studium der Journalistik fast 40 Jahre bei einer großen Regionalzeitung östlich von Berlin gearbeitet. Vor einigen Jahren machte sie sich als Journalistin selbständig und recherchierte umfangreich zum Tabakanbau in der Uckermark. Die schwere Feldarbeit, der Zusammenhalt in den Pflanzerfamilien, ihre Traditionen und Lebensfreude haben sie tief berührt.