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Der sehr wechselhafte Sommer wird sich nun langsam vom Acker machen, der Herbst ist im Anmarsch. Das Sommerkino verabschiedet sich bei den Mirower Buchhändlern Grit und Peter Schmitt mit einem erwärmenden Film, der von der Finanzmetropole London nochmals in die Provence führt. „Ein gutes Jahr“ läuft heute um 19.30 Uhr wie immer bei den Schmitts im Unteren Schloss.

Und Schmitt’s Kultur- und Literatur-Sommer endet dann am kommenden Donnerstag, den 28. August, um 18.30 Uhr im BürgerBegegnungsZentrum (BBZ) „Alte Feuerwehr“ in Mirow, wenn Prof. Dr. Sigrid Jacobeit aus dem von ihr herausgegebenen Buch „Chronistin der Zeit – zum künstlerischen Schaffen von Lea Grundig“ liest.

Lesung im Unteren Schloss: Strelitzius fährt wieder Dampflok

Der Kultur- und Literatur-Herbst beginnt mit hochsommerlichen Temperaturen der 1930er Jahre in der Erzählung „Lok 17 1179 fährt Fernschnellzug“. Strelitzius wurde nach seinem Dampflok-Debüt im Dezember vergangenen Jahres von den Buchhändlern auserkoren, auch diese Geschichte vorzutragen. Mit Vorfreude merke ich an: deutsche Eisenbahngeschichte – fast ohne Verspätung. Am 9. September um 18.30 Uhr nimmt Lok 17 1179 im Unteren Schloss Fahrt auf. Und danach ist der wohl berühmteste deutsche Eisenbahnfilm „Das Stahltier“ zu sehen, von dem erst 32-jährigen visionären Regisseur und Kameramann Willy Zielke 1934 im Auftrag der Deutschen Reichsbahn gedreht.

Einen Ausflug in das Gutshaus Buschhof machen die Schmitts am 12. September um 18.30 Uhr. Anselm Oelze wird dort sein neuestes Buch „Die da oben“ vorstellen und natürlich auch daraus lesen. Aber er bringt auch seine vorangegangenen Bücher „Pandora“, „Wallace“ und „Grenzen des Glücks“ mit. Man wird erfahren, wie diese Bücher entstanden sind, was ihn bewegt hat, über diese Themen zu schreiben, und er wird ebenfalls auszugsweise aus diesen lesen. Ein unterhaltsamer Abend mit „The Best of Anselm Oelze“.

Tag des offenen Denkmals kurzweilig und unterhaltsam

Zwei Tage später, am 14. September, öffnen die Schmitts wieder zum „Tag des offenen Denkmals“ die Türen des Unteren Schlosses. Ab 13 Uhr ist das Veranstaltungs-Café geöffnet. Um 14 Uhr erfährt man einiges in Wort und Bild über das Untere Schloss gestern, heute, morgen, und mit einem kleinen Konzert um 15 Uhr sowie einem Film um 16 Uhr hoffen die beiden Kulturaktivisten dann, den Mirowern und allen anderen Besuchern einen kurzweiligen und unterhaltsamen Nachmittag geboten zu haben.

Mirower Stadtgeschichte mit Klaus Mewes

Zur Woche der Demenz, die am 19. September startet, gastiert um 16 Uhr im Unteren Schloss das Tandera Puppentheater mit dem Stück „Meine Oma ist die Beste – über Erinnern und Vergessen“. Um 18.30 Uhr geht es weiter mit Klaus Mewes: Mirower Stadtgeschichte Teil 3 in Wort und Bild.

Da haben die Schmitts wie immer wieder ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt und noch einen Joker in der Tasche, den sie, so ihr Wunsch, noch im September gern ziehen würden. Vor 100 Jahren, im Jahr 1925, eröffnete das Kino in Mirow. Viele Mirower und Urlauber werden sich noch erinnern an die vielen Stunden im Kino – vor allem im Sommer. Aus Anlass dieses Jubiläums werden Schmitts einen ganz besonderen Film zeigen. Lassen wir uns überraschen. Strelitzius wird rechtzeitig berichten. Und, liebe Leser, man sieht sich am 9. September auf der Lok 17 1179.