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Mecklenburgische Kleinseenplatte, Mirow, Schloss-Weihnacht, Unteres Schloss

Die Resonanz der vielen Menschen, die zum Auftakt der 1. Schloss-Weihnacht (Strelitzius berichtete) am vergangenen Sonntag ins Untere Schloss in Mirow gekommen sind, war durchweg positiv. Dieses Resümee hat Veranstalter Peter Schmitt gegenüber Strelitzius gezogen. Der Mirower Buchhändler und seine Frau waren danach ganz schön abgelaufen, kein Wunder bei dem Aufwand, den sie betrieben haben. „Wir haben es wohl geschafft, im heruntergekommenen Unteren Schloss die Gemeinde zusammenzubringen. Das tut der Gesellschaft und Mirow gut und ist wichtig in unserer heutigen Zeit“, so mein Blogpartner. Und bestimmt herrschen in absehbarer Zeit in dem alten Gemäuer andere bauliche Zustände. Schließlich ist in der vergangenen Woche in Mirow ein Bescheid über Bundesfinanzhilfe in Höhe von 1,2 Millionen Euro eingetroffen.
Ich habe mit einer Lesung der etwas anderen Art, unterstützt von an die Wand projizierten historischen Bildern, Wolfsgeheul, Dampflok-Gezisch und -Gefauche, meinen kleinen Beitrag zum Starterfolg beitragen dürfen. Und, es hat Spaß gemacht im Halbdunkel in die Winterkälte des Jahres 1875 zu entführen, auch wenn ich mir vielleicht ein paar Zuhörer mehr gewünscht hätte. Zugleich war es eine Premiere im „Grünen Zimmer“, den Namen hat der Raum im ersten Stockwerk ob seines frischen Anstrichs verpasst bekommen. „Das lässt sich weiter entwickeln. Geschichten, die keiner kennt, kurzweilig, interessant und unterhaltsam – alle zwei Monate“, meint Peter Schmitt. An Strelitzius soll es nicht liegen.
Attraktion war zweifellos das in Frankfurt/Main abgebaute und von Schmitt Junior Oliver im Unteren Schloss wieder aufgebaute Café. Dagmar Ludwig vom „Gartencafé Buschhof“ betreibt es an den vier Adventssonntagen und macht einen extrem tollen Job. Von der Qualität der angebotenen Torten ganz zu schweigen. Aber auch der Gang durch die übrigen Räume war herzerfrischend. Schön, dass auch andere Gewerbetreibende und der örtliche Sportverein die Vision von der Wiederbelebung des Unteren Schlosses teilen. Am kommenden Sonntag besteht die nächste Möglichkeit, sich davon zu überzeugen.
