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Berufung, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Mirow, Tourismusbeirat

Der Tourismusbeirat der Stadt Mirow wurde jetzt durch Bürgermeister Henry Tesch berufen, nachdem die Stadtvertretung der Einrichtung zugestimmt hatte. Folgende Themen sind bei der ersten Beratung des Beirates bereits angedacht worden:
- Höhe und Laufzeit der Kurtaxe sowie zu erbringende Leistungen
- Fahrradwege
- Mirow nach Bau der Umgehungsstraße
- Weiteres Städtebauliches Vorgehen im Bereich des Unteren Schlosses und des Hafens
- Gestaltung und Anbindung des Bahnhofsvorplatzes
- Wirtschaftsförderung und Akquise von Fördermitteln für die Stadt Mirow und die ansässigen Unternehmen
- Nette Toilette und Müllsituation an den touristischen Wegen
- Freizeiteinrichtungen wie Spiel- oder Bolzplätze sowie touristisch wertvolle Kulturveranstaltungen
„Übergeordnet soll immer betrachtet werden, dass von allen Maßnahmen nicht nur die Touristen, sondern auch die Bürgerinnen und Bürger von Mirow sowie den Ortsteilen profitieren“, betont Beiratsvorsitzender Thomas Lehmann.
Ich finde es gut, dass in Mirow mit dem neuen Tourismusbeirat etwas in Bewegung kommt. Die genannten Themen sind wichtig und betreffen viele Menschen hier vor Ort.
Was mir beim Lesen gefehlt hat, ist eine klare Richtung. Wohin soll sich Mirow eigentlich entwickeln? Gibt es ein gemeinsames Ziel oder eine Idee für die Zukunft?
Im Moment wirkt vieles nebeneinander. Radwege, Veranstaltungen, Bahnhofsvorplatz, Spielplätze. Aber ohne ein verbindendes Konzept bleibt es bei Einzelmaßnahmen. Es fehlt ein roter Faden, an dem sich alle orientieren können.
Ich wünsche mir, dass die Menschen in Mirow stärker in solche Fragen einbezogen werden. Ein offener Prozess zur Zukunft der Stadt könnte viel bewirken. Wenn wir gemeinsam ein Ziel vor Augen haben, kann daraus echte Veränderung entstehen – für die, die hier leben, und für unsere Gäste