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Foto: Hans-Fallada-Gesellschaft

Wenn das Hans-Fallada-Museum Carwitz am 1. April, 10 Uhr, seine Türen öffnet, ist dies der Startschuss in die Hauptsaison, in der das ehemalige Wohnhaus Hans Falladas dienstags bis sonntags sowie feiertags von 10 bis 17 Uhr geöffnet ist. Aber auch am Wochenende zuvor (29. und 30.3.) wird es geöffnet sein: von 13 bis 16 Uhr.

Das Museum bietet eine Ausstellung zum Leben und Werk des Schriftstellers in dessen ehemaligem Wohnhaus. Auch das 15.000 qm große Anwesen ist Teil der Ausstellung. Von 1933 bis 1944 lebte und arbeitete Hans Fallada in Carwitz und schuf dort bedeutende Werke wie „Wer einmal aus dem Blechnapf frißt“, „Wolf unter Wölfen“, „Der eiserne Gustav“ oder „Geschichten aus der Murkelei“. Möglich wurde der Kauf der Büdnerei durch den Welterfolg des Romans „Kleiner Mann – was nun?“.

Das Museum bietet sowohl originalgetreue Räume mit viel originalem Mobiliar als auch moderne Formen der Vermittlung an. Es verfügt über Museumsführer für Erwachsene und Kinderrätselhefte sowie Audioführer für Erwachsene und Kinder. Für Gruppen werden Führungen durch Haus und Garten angeboten. Im Scheunensaal des Museums wird derzeit die Sonderausstellung „Der Traum vom Fernhören. Literatur im Rundfunk der Weimarer Republik“ gezeigt.