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Unter der Überschrift „Klare Worte und echte Taten für unsere Heimat im Nordosten“ hat mir der Bundestagsabgeordnete Johannes Arlt einen Jahresrückblick geschickt. Hier der Wortlaut:

„Was wäre ein Jahresende ohne Jahresrückblick? Vor allem, wenn das Jahres- mit dem Regierungsende zusammenfällt? 2024 war intensiv. Nicht nur für die SPD-geführte Bundesregierung, sondern auch für unsere Region. In den vergangenen drei Jahren war ich als direkt gewählter Bundestagsabgeordneter in meinem Wahlkreis unterwegs und habe über 215 Besuche mit dem mobilen Büro gemacht, in knapp über 100 Gemeinden. Auch in diesem Jahr bin ich durchschnittlich mit 45 Personen pro Monat persönlich ins Gespräch gekommen. Neben ihren Ideen haben sie mir auch ihre Anliegen und Wünsche mit auf den Weg nach Berlin gegeben.

Viele Menschen schauen mit Sorge auf die wirtschaftliche Lage. Auch wenn die Wirtschaft aktuell stagniert – in MV wächst sie, im letzten Halbjahr um 3,1%. Unser Bundesland hat sich so im bundesweiten Vergleich an die Spitze gesetzt. In Gesprächen über Ansiedlungen der chemischen Industrie und der Verteidigungsindustrie höre ich stets, wie attraktiv MV als Wirtschaftsstandort ist – auf Grund verfügbarer Flächen, vor allem aber der erneuerbaren Energien.

Damit das so bleibt, braucht es langfristig die passenden Rahmenbedingungen: einerseits günstigen Strom. Ich schreibe es an dieser Stelle bewusst plakativ: Billiger Strom, dort wo er produziert wird. Ich setze mich daher für eine Senkung der Netzentgelte ein, idealerweise für die Einführung einer norddeutschen Strompreiszone. Auch braucht es eine intelligente Energiewende: Dort, wo Windräder gewollt sind, sollen sie rasch gebaut und Regeln weiter flexibilisiert werden. Das entlastet Gebiete, in denen Windräder umstritten sind. Andererseits bleibt Mobilität wichtig: Ein neues Rufbussystem und Planungen für wichtige Bahnstrecken stärken die Region. Mit 36 Millionen Euro Bundesmitteln ist auch der Bau der Ortsumgehung Mirow gesichert.

Nicht nur die Infrastruktur prägt die Lebensqualität in unserer ländlichen Heimat. Tradition, Kultur und Bildung spielen ebenso eine wichtige Rolle. Ich bin stolz darauf, dass im Laufe meiner Tätigkeit insgesamt etwa 150 Millionen Euro Fördermittel für unsere Region eingeworben wurden. Neben dem Ausbau der digitalen Breitband-Infrastruktur werden auch unterschiedliche Vereine, kulturelle Projekte und Bildungseinrichtungen unterstützt. In diesem Jahr bekam unter anderem die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Strelitzer Land knapp 200.000 Euro für die weitere Restaurierung der Grüneberg-Orgel zur Verfügung gestellt.

Ende Oktober überbrachte ich der Erinnerungs-, Bildungs- und Begegnungsstätte Alt Rehse e.V. die Zusage für 178.248,85 Euro im Rahmen des Förderprogramms ‚Jugend erinnert vor Ort‘. In Altentreptow fördern wir die Sanierung des Mühlenspeichers und die Erstellung eines Museumsortes für die Präsentation der Ausgrabungsfunde im Tollensetal mit über 3,7 Millionen Euro.

Für eine Laufzeit von zehn Jahren erhalten ab dem Schuljahr 2024/2025 neun Schulen aus unserer Heimat Mittel aus dem Startchancen Programm des Bundes und der Länder. Es unterstützt gezielt Schulen mit einem hohen Anteil an sozial benachteiligten Schülerinnen und Schülern.

Das Jahr 2024 ist so gut wie vorüber, und ein neues Jahr liegt vor uns allen. Gemeinsam können wir auch 2025 dazu nutzen, unsere Heimat weiter zu stärken und Perspektiven für die hier lebenden Menschen zu schaffen.“