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Nach weitreichenden Fahndungsmaßnahmen der Kriminalpolizeiinspektion Anklam nach möglichen Tatverdächtigen konnte heute ein 22-jähriger Deutscher festgenommen werden. Dieser wird dringend verdächtigt, am 9. August kurz nach Mitternacht aus einem Pkw auf mehrere Personen in Zingst geschossen zu haben. Ein 25-jähriger Deutscher wurde lebensbedrohlich, ein 24-jähriger Deutscher schwer verletzt.

 Im Rahmen der Ermittlungen kam es in den vergangenen Tagen bereits zu Durchsuchungsmaßnahmen, bei denen auch Spezialkräfte der Polizei zum Einsatz kamen. Der nunmehr Festgenommene wurde einem Richter des Amtsgerichtes Stralsund vorgeführt. Dieser folgte dem Haftantrag der Staatsanwaltschaft und ordnete Untersuchungshaft für den Mann aus dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte an. Der Mann wird noch heute an eine Justizvollzugsanstalt übergeben. Die Ermittlungen zum Verdacht des versuchten Tötungsdeliktes werden von der Staatsanwaltschaft Stralsund geleitet und dauern derweil weiter an.

„Dieser Erfolg ist das Ergebnis der intensiven kriminalpolizeilichen Maßnahmen der Kolleginnen und Kollegen in der Polizeiinspektion Anklam“, erklärte Landesinnenminister Christian Pegel. „Innerhalb von zehn Tagen haben die Beamtinnen und Beamten weitreichende Fahndungsmaßnahmen umgesetzt, um hier schnell und besonnen zu einem Ergebnis zu kommen, damit auch die Bewohnerinnen und Bewohner sowie Besucherinnen und Besucher des schönen Ortes Zingst aufatmen können, die möglicherweise seit dem erschreckenden Vorfall Angst hatten. Dies ist einmal mehr ein gutes Beispiel für die beeindruckende und herausragende Arbeit, die durch unsere Landespolizei auch in schwierigen und vielschichtigen Sachverhalten geleistet wird.“