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Die finanzielle Situation der Verkehrsgesellschaft des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte (MVVG) ist durch die dramatischen geopolitischen Entwicklungen seit dem Beginn des Ukrainekrieges im Februar 2022 angespannt. Insbesondere die Dieselpreisentwicklung seit dem Februar 2022 stellt die MVVG vor erhebliche Herausforderungen zur Sicherstellung des ordentlichen Geschäftsbetriebes, heißt es in einer Mitteilung aus der Kreisverwaltung

Vor diesem Hintergrund hat die MVVG die bestehenden Möglichkeiten genutzt, Verlustausgleiche, die durch die pandemische Situation und durch das 9-EURO-Ticket entstanden sind, beim Land Mecklenburg-Vorpommern zu beantragen. Entsprechende Zuweisungen aus dem ÖPNV-Rettungsschirm 2022 sichern aktuell die Zahlungsfähigkeit der MVVG mit.

Der Landkreis Mecklenburgische Seenplatte als Gesellschafter sieht insbesondere einen Handlungsbedarf der Landes- und Bundespolitik, die Dieselpreissteigerung der Verkehrsunternehmen und somit der kreislichen MVVG auszugleichen. Für den Landkreis Mecklenburgische Seenplatte ist die Erbringung von ÖPNV-Leistungen durch die beauftragte MVVG eine hochprioritäre Leistung der öffentlichen Daseinsvorsorge im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Vor diesem Hintergrund unterstütze der Landkreis seine Verkehrsgesellschaft als Gesellschafter und werde deren kontinuierliche Aufgabenerfüllung jederzeit absichern.