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Das Amt Mecklenburgische Kleinseenplatte will ein Drehleiter-Feuerwehrfahrzeug anschaffen und es der Wesenberger Feuerwehr zuordnen. Wie der Bürgermeister der Woblitzstadt, Steffen Rißmann, mir auf Anfrage sagte, liege die Wesenberger Wache mit Blick auf den gesamten Amtsbereich strategisch am günstigsten.

Die Kosten belaufen sich auf rund 600.000 Euro, der Kauf soll über die Amtsumlage refinanziert werden. Bereits in der kommenden Woche werden sich die Wesenberger Stadtvertreter mit der geplanten Investition beschäftigen. Eine Förderung steht zumindest momentan nicht in Aussicht. Die übliche Finanzierung zu je einem Drittel durch Land, Kreis und Gemeinden scheitert zumindest momentan am Landkreis, der die Mittel nicht aufbringen kann. Damit steigt dann auch das Land nicht ins Boot. „Wenn wir das Fahrzeug 2024 oder 2025 haben wollen, müssen wir uns jetzt erklären“, so Steffen Rißmann.

Bislang verfügen die Wehren in der Kleinseenplatte über kein eigenes Drehleiterfahrzeug. Es muss bei Bedarf aus Neustrelitz hinzugezogen werden. Dieser Rettungsweg ist unter Umständen zu lang. So wird beispielsweise die Genehmigung zum Anbau von Fahrstühlen an Mehrfamilienbauten davon abhängig gemacht, wie schnell eine Drehleiter im Alarmfall zur Verfügung steht. Ein Thema, das mittelfristig in Wesenberg und in Mirow auf der Tagesordnung steht.