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Foto: Polizei

Die monatlichen Kontrollen der Polizei in MV im Rahmen der Kampagne „Fahren.Ankommen.LEBEN“ gehen im Juni in eine neue Runde. Zielgruppe sind neben den Radfahrern Nutzer von Pedelecs (Räder mit Trethilfe und einem elektromotorischen Hilfsantrieb), S-Pedelecs (weiterentwickelte Variante mit der eine Fahrgeschwindigkeit von etwa 45 Stundenkilometern erreicht werden kann) und E-Scootern.

Letztere werden in den Städten des Landes immer beliebter, zahlreiche Anbieter haben ihre Roller von Schwerin bis Greifswald verteilt. Jeder, der sich die dazugehörige App herunterlädt, kann die Roller nutzen. Bei Höchstgeschwindigkeiten zwischen 20 und 25 Stundenkilometern ist das nicht immer ungefährlich.

Die Polizeibeamten der beiden Polizeipräsidien des Landes – Neubrandenburg und Rostock – werden den ganzen Monat Juni über verstärkt die Zweiradfahrer im Blick haben. Zum einen stehen Kontrollen an Unfallschwerpunkten im Fokus sowie in Bereichen, in denen regelmäßig der Radweg verkehrsgefährdend in falscher Richtung benutzt wird. Zum anderen sollen Rad- und Rollerfahrer auch für mögliche Gefahren auf dem Rad bzw. Roller sensibilisiert werden.

Im Jahr 2021 sind in M-V insgesamt 1.526 Fahrradfahrer verunglückt. Darunter befanden sich 178 Pedelecfahrer, was einem Anteil von 12% entspricht. Zudem verunglückten 4 S-Pedelecfahrer. Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass die Anzahl der verunglückten Pedelecfahrer steigt, was auch auf ein gestiegenes Nutzungsverhalten zurückzuführen ist.

Übrigens müssen Kinder bis zum vollendeten achten Lebensjahr auf Gehwegen fahren, Kinder bis zehn Jahre dürfen es. Wer die Jungen und Mädchen als Aufsichtsperson (also mind. 16 Jahre alt) auf dem Rad begleitet, darf ebenfalls mit auf dem Gehweg fahren. Wie immer gilt hier natürlich die gegenseitige Rücksichtnahme – auch in Bezug auf Fußgänger.