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Bereit für die Preußen: Ricardo Galandi, Tom Orzelski und Andrej Storozhenko (von links).

Für unsere Drittliga-Volleyballer des PSV Neustrelitz geht es nach der Pause zum Jahreswechsel wieder ans hohe Netz. Der Tabellendritte muss an diesem Sonntag um 16 Uhr bei den Preußen in Berlin antreten, die auf Rang 5 liegen. Das dürfte ein ganz schwerer Gang für die Mannen von Trainer Dirk Heß werden. Im Hinspiel in der heimischen Strelitzhalle hatte der PSV die Berliner erst im Tiebreak niederringen können (Strelitzius berichtete), auch die Spiele der vergangenen Saison gingen über fünf Sätze.

Der Coach rechnet ebenfalls mit einem „hochintensiven Spiel“. „Aber dafür spielen wir Volleyball, da haben wir Bock drauf“, so mein Blogpartner bei der Vorbesprechung zum Kräftemessen in der Hauptstadt. „Und wenn man dann noch als Sieger vom Platz geht…“ Gewinnen die Neustrelitzer, haben sie bei eigener konstanter Leistung einen Mitbewerber um einen Platz auf dem Treppchen schon so gut wie aus dem Rennen geworfen.

Darüber hinaus ist in der Liga aber alles möglich, die kleinste Unkonzentriertheit wird bestraft, erinnert Dirk Heß beispielsweise an die 2:3-Niederlage von Spitzenreiter Potsdam kurz vor Weihnachten in eigener Halle gegen Außenseiter Südwest Berlin. „Ein neues Jahr, ein neues Glück, es gilt für uns, ganz schnell die alte Spielleidenschaft neu zu entfachen.“

Entscheidend wird sein, welche der beiden Mannschaften am Sonntag in Berlin besser aus der langen trainingsfreien Zeit gekommen ist. Zumindest liegen dem Neustrelitzer Coach für seinen Kader bislang keine Abmeldungen für den Spieltag vor. Alles Weitere am Sonntagabend an dieser Stelle. Ich drücke unseren Jungs beide Daumen.