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Der Polarwirbel in 36 Kilometer Höhe gibt den ungefähren Ton in der Wetterküche an. Grob kann man sagen, dass die Entwicklung zwischen ein und drei Wochen später in den unteren Schichten durchgreift.

Die Entwicklung deute sich schon seit Tagen an. Sie spreche für eine abwechslungs- und niederschlagsreiche Witterungsphase von Weihnachten bis zu den Heiligen Drei Königen, teilt mein Lieblingswetterfrosch Kai Zorn mit. Da immer wieder Polarluft eingebunden werden würde, käme das Ganze häufig „bis ganz runter“ als Schnee. Mit „ganz runter“ meint Zorn das Flachland, also auch unsere Gefilde.

Eine dauerhaft stabile und ruhige Hochdrucklage wäre in dieser Zeit nicht in Sicht, höchstens mal ein ausgeprägtes Zwischenhoch von wenigen Tagen. Damit stiegen die Chancen auf Schnee rund um die Weihnachtswoche.