Die Mitglieder des „Aktionsbündnis für Menschen mit Demenz“ im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte und regionale Kooperationspartner möchten in diesem Jahr den Welt-Alzheimertag am 21. September nutzen, um verstärkt auf Demenzerkrankung aufmerksam zu machen. Das Ziel ist es, die Gesellschaft für das Thema Demenz zu sensibilisieren. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, Veranstaltungen in der „Woche der Demenz“ vom 17. bis 23. September zu besuchen, um sich aus vielfältigen Perspektiven mit der Erkrankung zu beschäftigen.

Zahlreiche Akteure informieren in der Veranstaltungswoche zum Umgang mit betroffenen Demenzkranken, stellen besondere Hilfsangebote vor oder laden zu einem Tag der offenen Tür ein. Das Veranstaltungsprogramm steht auf der Internetseite des Landkreises www.lk-mecklenburgische-seenplatte.de. Außerdem liegen in den Pflegestützpunkten Faltblätter aus.

Schon am 14. September lädt das Bündnis zur Konferenz in Neubrandenburg ein, die sich mit dem Einfluss von Licht auf die Gesundheit von Menschen mit Demenz beschäftigt. Sie bildet den Auftakt für die Woche der Demenz. Die Konferenz beginnt um 9:00 Uhr und findet im Rathaussaal der Stadt Neubrandenburg statt. Nachfragen und Anmeldungen für die Konferenz bitte an oliver.schroeder@lk-seenplatte.de.

Im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte sind schätzungsweise 5500 Menschen an einer Demenz erkrankt. Das Risiko an einer Demenz mit typischen Symptomen wie Vergesslichkeit, Desorientiertheit und Verwirrtheit zu erkranken, nimmt ab dem 65. Lebensjahr stetig zu. Die Ursachen dieser Symptome können vielfältig sein. Nicht immer muss es Demenz sein. Ist ein Mensch tatsächlich erkrankt, leidet nicht nur der Betroffene, sondern oft das ganze familiäre Umfeld. Besonders schwer ist es mitzuerleben, wie sich der nahestehende Mensch in seiner Persönlichkeit bis hin zur Hilflosigkeit verändert.