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Wasserretter des DRK bei einem früheren Einsatz.

Mit einer Wärmebildkamera ist eine völlig erschöpfte und orientierungslose 29-jährige Frau in der Nacht auf Sonnabend gegen 0.30 Uhr von Rettungskräften auf dem Kölpinsee gefunden und mit Lichtzeichen an Land gelotst worden. Gegen 23 Uhr war ein Notruf abgesetzt worden, dass die Bootsfahrerin vermisst wird.

Die Vermisste war um 19 Uhr auf dem Jabeler See gestartet und wurde bereits um 21 Uhr auf dem Kölpinsee in Höhe Grabenitz erwartet. Dort kam sie jedoch nicht an. Ein Telefonat mit ihr brach ab. Es wurden sofort die Rettungskette ausgelöst und alle in der Region verfügbaren Einsatzkräfte alarmiert.

Bei diesem Rettungseinsatz waren wasserseitig ein Dienstboot der Wasserschutzpolizeiinspektion Waren, zwei Boote der Freiwilligen Feuerwehr Waren, ein Boot der Wasserrettung sowie ein Polizeihubschrauber des Landeswasserschutzpolizeiamtes M-V und landseitig ein Funkstreifenwagen des Polizeireviers Röbel im Einsatz.

Nach einer genauen Zielzuweisung aller Rettungskräfte und Berücksichtigung der Windverhältnisse begann um 23.30 Uhr die Suche vor Ort, welche später ausgeweitet wurde. Die völlige Dunkelheit erschwerte die wasserseitigen Suchmaßnahmen. Eine Stunde später wurde die Frau durch die Funkstreifenbesatzung des Polizeireviers Röbel ansonsten wohlbehalten in direkter Ufernähe entdeckt. Die sehr gute Zusammenarbeit und Kommunikation aller Einsatzkräfte hat maßgeblich zu diesem Erfolg beigetragen.

Die Wasserschutzpolizei Waren appelliert insbesondere an ortsunkundige Sportbootführer, alle Routen vor Fahrtantritt genau zu planen, die Witterungsbedingungen zu berücksichtigen und möglichst stets mit mehreren Personen an Bord zu starten. Bei Orientierungsverlust ist das Ankern eine gute Möglichkeit, um ausreichend Ruhe für die Situation zu erhalten. In der Müritzregion ist der Ansprechpartner für Notfälle auf den Gewässern die Wasserschutzpolizeiinspektion Waren unter der Telefonnummer 03991 74730.