Schlagwörter

, ,

Flodyn Baloki, hier links in einem früheren Spiel, schoss das 1:3 in Altglienicke.

George Kelbel sorgte für das 2:4.

Die TSG Neustrelitz ist so gut wie aus der Regionalliga abgestiegen. Im entscheidenden Spiel gegen den Mitabstiegskandidaten VSG Altglienicke kamen die Kicker von Trainer Tomasz Grzegorczyk heute nicht über ein 2:5 (0:2) hinaus.

Für einen Klassenerhalt müssten die Residenzstadtkicker jetzt die drei ausstehenden Partien, davon zwei auswärts, gewinnen und die anderen Mannschaften im Keller „mitspielen“. Außerdem müsste Energie Cottbus aufsteigen. Dass alle drei Faktoren zusammentreffen, ist sehr unwahrscheinlich, erst recht, wenn man sich die katastrophale Auswärtsbilanz der Neustrelitzer anschaut, zu der heute ein weiteres Kapitel gekommen ist.

Die Tore für die Gäste schossen Flodyn Baloki in der 71. Minute zum 1:3 und George Kelbel in der 79. Minute zum 2:4. Altglienicke machte seine Treffer in der 2., 45+3., 50., 75. und 92. Minute.

Sollte das Wunder Klassenerhalt schaffen: Coach Tomasz Grzegorczyk.

TSG-Cotrainer Robert Gerhardt war um seine Rolle als Blogpartner von Strelitzius heute nicht zu beneiden, hat natürlich auch ihn die Niederlage und der praktisch besiegelte Gang in die Oberliga Nordost schwer mitgenommen. „Ich möchte mich nicht äußern, bin zu enttäuscht“, so der knappste aller Kommentare, die ich von ihm bisher in dieser Spielzeit gehört habe.

Da musste schon der Präsident ran: „Eine unterirdische Leistung unserer Mannschaft in einem Spiel Not gegen Elend“, so Hauke Runge auf den Punkt. „Von Abstiegskampf war bei unseren Spielern nichts zu sehen. Mit einer solchen Leistung haben wir nichts in der Regionalliga zu suchen und werden auch die theoretische Chance in den verbleibenden drei Spielen nicht wahrnehmen. Am kommenden Mittwoch spielen die TSG-Kicker um 19 Uhr bei Lok Leipzig.