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Anton Schmidt blieb im entscheidenden Moment der Finalpaarung in Rostock eiskalt. Foto: M. Schütt/WSV Neustrelitz

Die Schulmannschaft der Carolinum Baskets wird Mecklenburg-Vorpommern zum dritten Mal in Folge beim Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia“ vertreten. Die Neustrelitzer konnten den Landeswettbewerb am Mittwoch in Rostock in der zweiten Verlängerung gegen das CJD Rostock denkbar knapp für sich entscheiden.

Der Ball landete in der entscheidenden Schlussaktion in den Händen von Anton Schmidt, der trotz Fouls den Ball im Rostocker Korb unterbrachte. Damit ist den Neustrelitzern etwas gelungen, was vorher niemand auf dem Zettel hatte. „Wir haben uns sehr, sehr wenige Chancen ausgerechnet, zumal das abgewandelte Regelwerk unserem Spiel nicht entgegen kam. Am Ende war es eine Frage der Taktik und des Willens. Rostock hat den entscheidenden Fehler gemacht, den Anton eiskalt ausgenutzt hat“, so WSV-Trainer Guido Heinrich, der die Schulmannschaft in Rostock sportlich leitete. Zu den ersten Gratulanten gehörte Carolinum-Schulleiter Henry Tesch. „Ihr Wahnsinnigen, Glückwunsch“, so seine Textnachricht.

In der Gruppenphase des Turniers waren die Neustrelitzer den Rostockern noch mit einem Punkt unterlegen gewesen. Im Finale drehten sie den Spieß dann um. Die Caroliner galten als Außenseiter, hatten sie im Gegensatz zu den Vorjahren doch nur vier aktive Basketballer auf der Platte. Die Rostocker boten hingegen ausschließlich wettkampferfahrene Spieler auf, von denen die ersten fünf Leistungsträger schon Bundesligaluft geschnuppert haben.