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Mara Maroske mit den Herzögen Alexander (rechts) und Carl Michael.

Als erste Mitglieder des ehemals regierenden Fürstenhauses haben Herzog Alexander, Erbprinz von Mecklenburg-Strelitz, und sein jüngerer Bruder Herzog Carl Michael die umgestaltete Gedenkstätte für die in Hohenzieritz verstorbene Königin Luise von Preußen besucht. In einem gemeinsamen Statement beider Herzöge, das mir vom Verein Kulturgut Mecklenburg-Strelitz zugeleitet wurde, werden die farbliche Umgestaltung und die starke Reduzierung der Exponate nach dem Übergang der Gedenkstätte als „so nicht erwartet“ bezeichnet. Einige Nacharbeiten am Konzept seien ja noch im Gang. Das jetzige Engagement der neuen Mitarbeiter aber verdiene  Unterstützung. „In ihm liegt die Chance für eine positive Entwicklung dieser Institution.“

„Indes sollte, wie in Mirow begonnen, auch Hohenzieritz mit dem Schloss, der Gedenkstätte und dem Park sowie auch der Rundkirche als ein Ensemble angesehen, zusammen gefördert und den Besuchern präsentiert werden“, merkten die beiden jüngsten Mitglieder des Strelitzer Hauses weiter an.

Derzeit  laufen in Hohenzieritz die Vorbereitungen für den ersten „Luisen-Tag“ seit der Neueröffnung. Am 19. Juli 1810 starb die Königin, und dieser Tag soll künftig wieder mit einer Veranstaltung gewürdigt werden, so die neue Leiterin der Gedenkstätte, Mara Maroske.