Die U16-Volleyballer des PSV Neustrelitz nehmen am 26. und 27. April an den Deutschen Meisterschaften in Ibbenbüren (Nordrhein-Westfalen) teil. Außer dem SC Schwerin hat das bisher keine Jugendmannschaft im männlichen Bereich aus MV geschafft.
Bis dorthin war es ein langer Weg. Die Neustrelitzer Jungs mussten sich zunächst für die Landesmeisterschaft in drei Vorrunden qualifizieren. Dies gelang ohne Satzverlust. Dabei wurde klar, das der Stralsunder SV und die von der Vorrunde befreiten Schweriner die stärksten Gegner beim Finale in Schwerin sein werden. Gegen Stralsund wurde im Halbfinale klar gewonnen, so dass es wie erwartet gegen die Jungs aus der Landeshauptstadt um den Titel ging.
Die Volleyballer des PSV Neustrelitz haben am Samstagabend einen wichtigen Auswärtssieg gefeiert und sich mit drei Punkten endgültig den Klassenerhalt gesichert. In einer spannenden Partie gegen die Sportfreunde Aligse setzten sich die Mecklenburger mit 3:1 durch (Strelitzius berichtete kurz) und können nun die letzten Spiele der Saison ohne Druck angehen.
Die Volleyballer des PSV Neustrelitz in der 2. Bundesliga Nord haben die Abstiegsgefahr aus eigener Kraft gebannt. Am Abend besiegten sie auswärts die stark dagegenhaltenden Volleys Aligse in einem packenden Spiel mit 3:1 (25:22, 20:25, 25:23, 30:28). Allerdings hatten die Neustrelitzer nach zwei gewonnenen Sätzen schon den nötigen Punkt zum vorzeitigen Klassenerhalt eingefahren. Dass es am Ende gegen die Niedersachsen drei Zähler wurden, umso schöner.
Für den PSV Neustrelitz steht ein entscheidendes Spiel in der 2. Volleyball-Bundesliga an: Am morgigen Samstagabend, 20 Uhr, treten die Residenzstädter bei den Volleys Aligse in Lehrte an. Ein einziger Punkt reicht bereits aus, um den Klassenerhalt vorzeitig unter Dach und Fach zu bringen. Doch das Team aus Mecklenburg-Vorpommern will mehr. „Wir haben auch die Chance auf einen Sieg“, betont PSV-Spieler Johannes Mönnich.
Die Volleyballer des PSV Neustrelitz mussten in der 2. Bundesliga Nord eine herbe Heimniederlage hinnehmen (Strelitzius berichtete kurz). Gegen den FC Schüttorf unterlagen sie vor rund 450 Zuschauern in der Strelitzhalle mit 0:3. Damit verpasste das Team eine Chance, sich vorzeitig den Klassenerhalt zu sichern.
Der FC Schüttorf 09 ist am gestrigen Abend in Neustrelitz seiner Favoritenrolle gerecht geworden. Die Gastgeber vom PSV Neustrelitz mussten vor heimischem Publikum in der Strelitzhalle ein klares 0:3 (21:25, 17:25, 13:25) hinnehmen. Sie laufen damit ihren Ansprüchen in der 2. Bundesliga Nord weiter hinterher.
Die Spannung steigt in Neustrelitz: Am heutigen Samstag empfangen die Volleyballer des PSV Neustrelitz den aktuellen Tabellenzweiten FC Schüttorf 09 in der Strelitzhalle. Mit diesem vorletzten Heimspiel wollen die Residenzstädter einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. Auch wenn die Aufgabe gegen den Favoriten aus Niedersachsen alles andere als einfach wird, ist die Mannschaft hochmotiviert, etwas Zählbares mitzunehmen.
Die Spieler Paul Sprung, Daniel Zastrau, Oliver Heß, Tom Orzelski, Jesco und Jacob Genzmer (von links), flankiert von den Sportlichen Leitern Marc Lessing (rechts) und Sven Gröhe (links) sowie der Marketing-Verantwortlichen Luisa Noack.
Auf drei Säulen ruht der Erfolg der 1. Männermannschaft des PSV Neustrelitz in der 2. Volleyball-Bundesliga Nord. Das hat seitens des Abteilungsvorstandes Patrick Scholz beim gestrigen Sponsoren-Spieler-Abend in der Strelitzhalle vor mehr als 100 Gästen betont. „Schön, dass wir wieder hier sein dürfen.“ Allen voran dankte er den Sponsoren, die das Team auch in für den Verein wirtschaftlich schwierigen Zeiten am Leben erhalten haben. Scholz erinnerte an die Jahre der Pandemie, aber auch an den Exodus aus dem Volleyball-Tempel am Glambecker See nach dem Wassereinbruch im August 2022 in Folge von Starkregen. In diesem Zusammenhang hob das Vorstandsmitglied die große Unterstützung der Bundespolizei hervor, die der Truppe sportliches Obdach gewährt hat.
Max Odebrecht (links) und Patrick Scholz
Als zweite Säule benannte der Redner die Mannschaft hinter der Mannschaft, das Orga-Team, das auch unter den veränderten Bedingungen unverdrossen dafür gesorgt hat, dass die Heimspiele der Bundesligisten perfekt ablaufen und zum Erlebnis für die Zuschauer werden. Besonders gefordert worden seien die Helfer durch den Umzug an die Woldegker Chaussee und die kürzliche glückliche Rückkehr an die angestammte Adresse. „Das ist unendlich viel ehrenamtliche Leistung.“
Die Spieler selbst seien die dritte Säule. Sie hätten auch unter den komplizierten Bedingungen zum Verein gehalten und durch ihre Leistung am hohen Netz letztlich dafür gesorgt, dass die zweithöchste Spielklasse des Landes behauptet wurde. „Danke, dass Ihr am Start seid.“ Gleichwohl wünsche er sich, so Patrick Scholz abschließend, dass der PSV Neustrelitz in der kommenden Saison wieder ganz oben mitmischt. Dazu werde noch für die eine oder andere Verstärkung des Kaders gesorgt.
Danke für den nötigen Druck
Im Anschluss ergriff Max Odebrecht als Stadtpräsident, Vereinsmitgled und Teil des Orga-Teams das Wort. Er hatte seinerzeit angesichts des schleppenden Sanierungsfortschritts in Sachen Strelitzhalle heftige Kritik an der Stadtverwaltung geübt und sich damit nach eigener Aussage nicht nur Freunde gemacht. Odebrecht dankte allen, die den nötigen Druck ausgeübt haben, um das Geschehen zu beschleunigen, darunter den Stadtvertretern.
Ausdrücklich würdigte Odebrecht das Engagement des stellvertretenden Bürgermeisters und Baudezernenten Nico Ruhmer, der seit April 2023 im Amt ist, „die Kritik unverschuldet aushalten musste“ und gestern Abend gut gelaunt mit im Saal war. Es sei ein großer Glücksfall, das Juwel Strelitzhalle wieder zu haben, so der Stadtpräsident. „Wir sind zurück!“ Gemeinsam mit der Verwaltung und den Stadtvertretern werden daran gearbeitet, die Halle weiter zu vervollkommnen und sie zu einer echten Eventarena der Stadt zu machen, multifunktional nutzbar.
Hauptsponsor gewürdigt
Rainer Konrad (Mitte) wird gewürdigt.
Der Abend bot Gelegenheit, den langjährigen Hauptsponsor Rainer Konrad, Chef des gleichnamigen Sanitätshauses, zu würdigen. Er unterstützt den PSV Neustrelitz seit Regionalligazeiten. Mit Präsenten bedacht wurden auch sechs Spieler der 1. Herrenmannschaft für ihre Treue zum Verein: Kapitän Paul Sprung, Tom Orzelski, Jesco und Jacob Genzmer, Daniel Zastrau und Oliver Heß. Die sechs Jungs stehen wie der Großteil des aktuellen Kaders, dem Team in der kommenden Saison wieder zur Verfügung.
Unter den Gästen des Abends waren auch Vertreter der 2. Männermannschaft und Spielerinnen der drei Damenmannschaften der Abteilung Volleyball des PSV Neustrelitz sowie der Volleyball-Akademie. Der Bundestagsabgeordnete Johannes Arlt, der Landtagsabgeordnete Andreas Butzki und Vizelandrat Thomas Müller hatten es sich auch nicht nehmen lassen, in die Strelitzhalle zu kommen. Musikalisch umrahmt wurde der Abend durch die DJs der Klangkultur MV.
Der Jubel in der Strelitzhalle, hier nach einem früheren Spiel, kannte auch heute Abend keine Grenzen.
Die Bundesliga-Volleyballer des PSV Neustrelitz haben am Abend nichts anbrennen lassen. Vor dem begeistert mitgehenden Publikum in der heimischen Strelitzhalle schlug das Team von Coach Stefan Meingast die Adler aus Kiel klar mit 3:0 (25:23, 25:21, 25:19). Die Gastgeber kamen immer besser in die Partie und haben ihre Gegner am Ende deutlich dominiert.
Paul Sprung, Jesco Genzmer und Jordan Heyer (von rechts).
Bereits der 19. Spieltag findet für die Neustrelitzer Bundesliga-Volleyballer am morgigen Sonnabend statt. Mit 22 Punkten verharren sie derzeit noch im Abstiegskampf. Doch mit einem Erfolg in der heimischen Strelitzhalle können sie den Abstand zu den Abstiegsrängen vergrößern. Zum Weltfrauentag und Feiertag in Mecklenburg-Vorpommern erwartet der PSV Neustrelitz den Kieler TV. Auch die Gäste wollen aus der Abstiegszone der 2. Bundesliga Nord herauskommen und wichtige Punkte mitnehmen.