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Die Volleyballer des PSV Neustrelitz haben am Samstagabend einen wichtigen Auswärtssieg gefeiert und sich mit drei Punkten endgültig den Klassenerhalt gesichert. In einer spannenden Partie gegen die Sportfreunde Aligse setzten sich die Mecklenburger mit 3:1 durch (Strelitzius berichtete kurz) und können nun die letzten Spiele der Saison ohne Druck angehen.

Die Saison neigt sich dem Ende zu, und der PSV reiste zu seinem vorletzten Auswärtsspiel nach Lehrte. Zwar war der Klassenerhalt rein rechnerisch bereits so gut wie sicher. Mit 26 Punkten und einem komfortablen Abstand zur Abstiegszone. Doch um jeglichen Spekulationen aus dem Weg zu gehen, wollte das Team um Kapitän Paul Sprung mindestens einen Punkt mitnehmen. Am Ende gelang ihnen sogar die volle Ausbeute.

Kampfgeist und Nervenstärke bringen den Sieg

Der PSV startete stark in die Partie und sicherte sich den ersten Satz souverän mit 25:20. Doch im zweiten Durchgang folgte ein unerklärlicher Einbruch, sodass Aligse den Satz klar für sich entschied. „Da waren wir einfach nicht konsequent genug“, ärgerte sich Trainer Stefan Meingast. „Aber was die Jungs dann in den letzten beiden Sätzen gezeigt haben, war richtig stark.“

Der dritte Satz entwickelte sich zu einem echten Schlagabtausch. Beide Teams kämpften um jeden Ball, doch am Ende bewies Neustrelitz Nervenstärke und setzte sich mit 25:23 durch. Im vierten Durchgang sah es zunächst schlecht aus: Die Gastgeber starteten besser und hatten den Satz lange in der Hand. Doch dann legte der PSV eine bemerkenswerte Aufholjagd hin. In einer dramatischen Schlussphase wehrten die Gäste mehrere Satzbälle ab und verwandelten schließlich ihren eigenen zum 30:28. „Ein Wahnsinnsgefühl, das Ding noch zu drehen“, sagte Mittelblocker Jannik Bühler nach dem Spiel. „Das zeigt, dass wir mental echt stabil waren.“

Blick nach vorn: Ein Heimspiel zum Saisonabschluss

Als bester PSV-Spieler wurde Libero Jacob Genzmer ausgezeichnet. Mit dem Auswärtssieg klettert der PSV in der Tabelle auf Platz sieben. Am kommenden Samstag, den 12. April, empfängt das Team die Zweitvertretung der Giesen Grizzlys, den aktuellen Tabellenführer, in der heimischen Strelitzhalle. Es wird das letzte Heimspiel der Saison sein, bevor es im Herbst wieder losgeht.

„Jetzt können wir befreit aufspielen und den Fans noch einmal einen tollen Volleyballabend bieten“, freut sich mein Blogpartner Jesco Genzmer, Außenangreifer bei den Neustrelitzern. „Wir hoffen auf eine volle Halle und wollen uns mit einer guten Leistung aus der Saison verabschieden.“

Der Vorbericht zum Saisonfinale folgt in den kommenden Tagen. Doch eines steht fest: Der PSV Neustrelitz hat sein großes Ziel erreicht und kann nun mit voller Energie in die Planungen für die neue Spielzeit gehen.