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2. Bundesliga Nord, Kieler TV, Mecklenburg-Strelitz, PSV Neustrelitz, Volleyball, Vorbericht

Bereits der 19. Spieltag findet für die Neustrelitzer Bundesliga-Volleyballer am morgigen Sonnabend statt. Mit 22 Punkten verharren sie derzeit noch im Abstiegskampf. Doch mit einem Erfolg in der heimischen Strelitzhalle können sie den Abstand zu den Abstiegsrängen vergrößern. Zum Weltfrauentag und Feiertag in Mecklenburg-Vorpommern erwartet der PSV Neustrelitz den Kieler TV. Auch die Gäste wollen aus der Abstiegszone der 2. Bundesliga Nord herauskommen und wichtige Punkte mitnehmen.
Der PSV hat nach dem spielfreien Wochenende neuen Mut gesammelt, wie mir mein Blogpartner Jesco Genzmer, Außenangreifer beim PSV, in seinem Vorbericht schreibt. Zuvor unterlag die Mannschaft in Bocholt 0:3. Dort konnten sich die Neustrelitzer trot der kämpferischen Leistung nicht belohnen. „Die Bocholter haben nicht viel machen müssen. Sie haben über weite Strecken einfach ihr Spiel durchgezogen. Dennoch haben wir ihnen den einen oder anderen Punkt schwer gemacht. Damit können wir in das anstehende Heimspiel gehen, bei dem wir mit allem, was wir haben, einen Sieg holen wollen“, äußert sich Jesco Genzmer.
Die Krankheitswelle hat auch die Neustrelitzer nicht verschont. Ein Teil des Teams musste in der vergangene Woche aussetzen. Ein Minimalaufgebot von sechs Spielern wurden zwischenzeitlich gezählt. Zum anstehenden Spiel dürfte Trainer Meingast aber wieder auf alle Spieler zurückgreifen können.
Vier Niederlagen in Folge
Die Gäste aus Schleswig-Holstein reisen mit vier Niederlagen in Folge an. Das sonst so erfolgreiche und etablierte Team in Liga 2 hat in dieser Saison wieder die Sorgen um den Abstieg akzeptieren müssen. Ein Umbruch, bei dem es einige Neuzugänge und auch verletzungsbedingte Ausfälle gegeben hat, brachte die Kieler in die ungewohnte Situation. Bei den vergangenen Spielen gegen Top-5-Mannschaften der Liga musste man sich ohne Punkte geschlagen geben. Im Duell mit den Neustrelitzern erhoffen sich die Spieler und Verantwortlichen einen Sinneswandel, bevor die Lage noch angespannter ist. Gerade mal mit 20 Punkten nach 19 Spielen steht das Team um Eric Koreng ordentlich unter Druck. Nach dem Spiel in Neustrelitz erwarten die Ostseestädter noch Konkurrenten aus der unteren Tabellenregion, gegen die auf jeden Fall gepunktet werden muss, um den Worst Case abzuwenden.
Im Hinspiel konnte der Sechser aus der Residenzstadt nach einer langen Leidensserie mit 3:1 gewinnen. Dies war auch zu dem Zeitpunkt der erste Auswärtserfolg in der „Sailing City“. Daher kommen die Adler mit Revanchegelüsten nach Neustrelitz. „Uns wird ein unangenehmer Gegner bevorstehen. Die Jungs von der Förde haben einen ähnlichen Saisonverlauf wie wir, weshalb sie so wie wir um jeden Punkt kämpfen werden“, schätzt Trainer Stefan Meingast. „Wir haben Bock, vor dem heimischen Publikum einen Sieg einzutüten“, gab Kapitän Paul Sprung mit auf den Weg, der in dieser Woche seinen 34. Geburtstag gefeiert hat. Mit einem Dreier kann sich der PSV in eine deutlich entspanntere Lage bringen. Sollte man verlieren, dann werden die letzten Wochen noch sehr anstrengend.
Freigetränk für jede Frau in der Halle
Der Spieltagssponsor – Veranstaltungsservice Volkmann & Wernicke – macht an diesem Wochenende allen Damen eine Freude. Zum Weltfrauentag bekommt jede Dame nach dem Eintritt ein Freigetränk ihrer Wahl. Damit möchte der Sponsor nicht nur sich an dem Heimspieltag präsentieren, sondern auch mit der Aktion die Wertschätzung aller Frauen verdeutlich und ihnen Aufmerksamkeit schenken. Das Spiel startet um 19 Uhr in der Strelitzhalle. Das heißt früher da sein, um die besten Plätze zu ergattern.