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Für den PSV Neustrelitz steht ein entscheidendes Spiel in der 2. Volleyball-Bundesliga an: Am morgigen Samstagabend, 20 Uhr, treten die Residenzstädter bei den Volleys Aligse in Lehrte an. Ein einziger Punkt reicht bereits aus, um den Klassenerhalt vorzeitig unter Dach und Fach zu bringen. Doch das Team aus Mecklenburg-Vorpommern will mehr. „Wir haben auch die Chance auf einen Sieg“, betont PSV-Spieler Johannes Mönnich.

Aktuell liegt der PSV auf Rang sieben der Tabelle und hat sechs Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. Verfolger ETV Hamburg hat nur noch zwei Spiele vor sich und kann somit maximal sechs Punkte sammeln. Diese Ausgangslage bedeutet: Selbst eine knappe 2:3-Niederlage gegen Aligse würde ausreichen, um den Ligaverbleib aus eigener Kraft zu sichern. „Wir haben gezeigt, dass wir mit starken Gegnern mithalten können. Wenn wir unsere Leistung abrufen, ist ein Erfolg möglich“, zeigt sich Mönnich optimistisch.

Revanche für die Heimniederlage?

Leicht wird die Aufgabe jedoch nicht. Aligse, aktuell Tabellenfünfter, hatte bereits im Hinspiel klar die Oberhand und setzte sich mit 3:0 in Neustrelitz durch. Beide Teams kommen zudem mit einer negativen Serie in die Partie, nachdem sie jeweils zuletzt zweimal hintereinander verloren haben. Dennoch ist für den PSV noch einiges drin. „Realistisch betrachtet, können wir in den letzten drei Spielen bis zu sechs Punkte holen. Dann wäre der Klassenerhalt mehr als gesichert“, so Mönnich weiter.

Ob der PSV sich bereits in Niedersachsen endgültig den Verbleib in der Liga sichert oder die Entscheidung in eine der verbleibenden Partien vertagt wird, zeigt sich am Samstagabend in Lehrte.