Am 12. September lädt die Wirtschaftsförderung Mecklenburgische Seenplatte GmbH (WMSE) zum MSEwasserstoff FORUM 2024 ins Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Neustrelitz. Als zehnte Ausgabe der etablierten digitalen Veranstaltungsreihe #MSEwasserstoff der WMSE bringt das MSEwasserstoff FORUM 2024 erfahrene Wasserstoffexperten, UnternehmerInnen, PolitikerInnen und WissenschaftlerInnen aus ganz Deutschland im DLR in Neustrelitz für den fachlichen Austausch zum Thema Wasserstoff, für das Stärken alter und das Knüpfen neuer Kontakte zusammen.
Gastredner wie Christoph Schütte, Vice President Siemens Energy Global GmbH & Co.KG; Peter Rößner, Geschäftsführer APEX Nova Holding GmbH; Kathrin Goldammer, Geschäftsführerin Reiner Lemoine Institut und Sprecherin Energiecluster Berlin-Brandenburg; Johannes Daum, Bereichsleiter Wasserstoff, alternative Kraftstoffe und Brennstoffzelle NOW GmbH; Dr. Ralf Tschullik, Geschäftsführer IWEN Energy Institute gGmbH und Hanno Balzer, Geschäftsführer HH2E Werk Lubmin GmbH, Leiter Energiewirtschaft HH2E AG geben wie weitere spannende Diskussionsteilnehmer einen Überblick zum Stand der Technologie aus verschiedenen Blickwinkeln.
Die Schirmherrschaft über das MSEwasserstoff FORUM 2024 trägt mit großer fachlicher Kompetenz Ines Jesse, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit des Landes Mecklenburg-Vorpommern, die sich vor Ort der Diskussion zum Stand der Dinge aus politischer Sicht stellt. Moderiert wird die Veranstaltung von Jacob Beautemps, bekannter Wissenschaftsjournalist und mit fast 700.000 Followern erfolgreicher YouTube-Star.
Am gestrigen Tag fand die bereits neunte digitale Veranstaltung der etablierten Reihe #MSEwasserstoff der Wirtschaftsförderung Mecklenburgische Seenplatte GmbH (WMSE) statt. Rund 50 zugeschaltete Interessenten folgten den Ausführungen der vier Referenten aus Politik, Versorgern und Unternehmen zum Thema „Das Wasserstoff-Kernnetz und seine Potenziale für MSE“.
Peter Krüger vom Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit MV stellte einleitend die geplanten zwei Stufen der Entwicklung eines Wasserstoff-Kernnetzes für Deutschland vor. Das am 08.01.2024 abgeschlossene Konsultationsverfahren unter Einbeziehung von Fernleitungsnetzbetreibern und Betreibern von Leitungsinfrastrukturen soll dabei den Genehmigungsprozess des H2-Kernnetzes vorbereiten und eine zeitnahe Genehmigung nach finaler Antragstellung bis 21.05.024 begünstigen. Auf dem H2-Kernnetz mit einer geplanten Länge von 9.700 km – 60 % davon umgestellte Erdgas-Netze – und avisierten Kosten von mehr als 20 Milliarden Euro baut die zweite Stufe mit einer zweijährigen turnusmäßigen Netzentwicklungsplanung für Erdgas und Wasserstoff auf. Diese stellt die erforderlichen rechtlichen und regulatorischen Rahmen für ein flächendeckendes, engmaschiges Wasserstoff-Transportnetz. In einer gemeinsamen Abfrage über die Infrastrukturbedarfe von Strom und Wasserstoff setzten Übertragungsnetzbetreiber und Fernnetzbetreiber im ersten Quartal 2024 zudem einen Meilenstein für die erforderliche Sektorenkopplung. „Anders als bei der stets separaten Entwicklung von Gas- und Stromnetzen wollen wir es bei Wasserstoff gleich richtig machen und alle Beteiligten einbeziehen“, resümierte Krüger seine Ausführungen.