Schlagwörter
Bulgaren, Diebstahl, Katalysatoren, Kriminalität, Mecklenburgische Seenplatte, Neubrandenburg

Am 23. Juni gegen 0.10 Uhr wurde der Einsatzleitstelle des Polizeipräsidiums Neubrandenburg durch einen aufmerksamen Hinweisgeber mitgeteilt, dass er gerade beobachtet, wie zwei männliche Personen in der Röntgenstraße einen PKW Renault aufgebockt haben und unter dem Auto etwas bauen. Kurze Zeit später stiegen beiden Personen in einen PKW Renault Scenic und fuhren in Richtung Lindetalcenter.
Die Beamten des Polizeihauptreviers Neubrandenburg konnten im Rahmen der Nahbereichsfahndung kein Tatfahrzeug feststellen. Die umliegenden Polizeireviere wurden aber ebenfalls informiert. Die Beamten des Polizeireviers Friedland konnte kurze Zeit später auf der B197 zwischen Neubrandenburg und Friedland ein PKW Renault Scenic mit bulgarischem Kennzeichen feststellen. Sie stoppten das Fahrzeug an der Autobahnzufahrt „Neubrandenburg Ost“. In dem Fahrzeug befanden sich vier männliche bulgarische Staatsangehörige im Alter zwischen 21 und 27 Jahren. Sie sind alle wegen Diebstahlsdelikten polizeibekannt, zum Teil auch wegen des Diebstahls von Katalysatoren.
Bei der Kontrolle ihres Fahrzeugs konnten die Beamten drei Katalysatoren auffinden. Die vier Männer wurden daraufhin vorläufig festgenommen und zum Polizeihauptrevier Neubrandenburg gebracht. Währenddessen haben die Neubrandenburger Beamten mit dem aufmerksamen Hinweisgeber gesprochen und eine Überprüfung der Umgebung vorgenommen, um mögliche weitere betroffene Fahrzeuge aufzufinden. Ebenfalls in der Röntgenstraße haben die Beamten einen baugleichen Renault Scenic (wie der zuvor angegriffene PKW) festgestellt, bei welchem ebenfalls der Katalysator fehlte.
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