Es wird Tradition: Im Januar ruft Berlin zum „Katatag“. Für Nichteingeweihte: Karateka trainieren dort genau festgelegte Bewegungen, die man im Kampf und in der Selbstverteidigung sehr gut anwenden kann – wenn sie beherrscht werden, und das setzt intensives Üben voraus. Das Trainieren macht mehr Spaß in der Gemeinschaft. Eine Gruppe von neun Karateka des WSV Neustrelitz fuhr aus diesem Grund unlängst in die Bundeshauptstadt.
Am gestrigen Sonnabend veranstaltete die Abteilung Karate des WSV Einheit Neustrelitz einen Workshop. Der Einladung zum Training folgten 25 Karatefreunde aus Neuruppin, Demmin, Fredersdorf bei Berlin und Neustrelitz. Christine Münnich, 6. Dan und Instruktorin der AKA-international, leitete das Training.
Das Jigo Bushi Dojo, die Abteilung Jiu-Jitsu vom WSV Neustrelitz, hat auch in diesem Jahr wieder ein Trainingslager in der ersten Sommerferienwoche veranstaltet. Insgesamt 30 Kinder aus den Kampfschulen Jiu-Jitsu Neustrelitz und Karate in Neustrelitz wurden von zehn Betreuern, davon sieben Trainer, begleitet und verbrachten gemeinsam ihre Ferienfreizeit.
Das gemeinsame Training der Jiu-Jitsu- und Karate-Abteilungen ist jedes Jahr eine liebgewonnene Tradition beim WSV Neustrelitz. Mitglieder beider Kampfsportabteilungen trafen sich zum Erfahrungsaustausch. Die Trainer Max Wilfarth (Karate) und Michael Alexi (Jiu-Jitsu) gestalteten die Einheiten.
„Das Jigo Bushi Dojo, die Abteilung Jiu-Jitsu vom WSV Neustrelitz, hat auch in diesem Jahr wieder ein Trainingslager in der 1. Sommerferienwoche veranstaltet. Die Kinder aus den Kampfschulen Jiu-Jitsu Neustrelitz und Karate in Neustrelitz verbrachten gemeinsam ihre Ferienfreizeit. Nachdem die Zelte aufgeschlagen worden waren, begannen für die großen und kleinen Sportler sieben herausfordernde Tage mit jeweils bis zu vier Trainingseinheiten, um ihre koordinativen, reaktiven, konditionellen und vor allem technischen Fähigkeiten zu erweitern und natürlich auch spielerisch zu bedienen.
Der Höhepunkt des Trainingslagers waren die halbjährlichen Kyu-Prüfungen im traditionellen, japanischen Jiu-Jitsu, welche am Donnerstag für die Erwachsenen und am Freitag für die Kinder stattfanden. Die Prüfungskommission bestand aus Sensei Sebastian Krage (4. DAN Jiu-Jitsu, 1.DAN Judo-Inyo-Ryu, Black-Belt Brasilian Jiu-Jitsu), Sensei Olaf Geßner (2.DAN Jiu-Jitsu) und Sensei Carolin Reichert (1. DAN Jiu-Jitsu).
Am Ende einer langen Woche feierten alle den Erfolg des Trainingslagers und die Leistung der Prüflinge. Jiu-Jitsu Neustrelitz bedankt sich bei allen Meistern, Schülern, Trainern, Eltern und Unterstützern die dieses Trainingslager möglich gemacht haben. Besonderer Dank geht auch an Axzion Neustrelitz GmbH, Walther und Carolin Reichert und Markus Rittwag vom Thomas Philipps Markt in Neustrelitz für ihre Unterstützung der Kinder- und Jugendarbeit hier in Neustrelitz.
Am gestrigen Sonnabend fand zum 2. Mal in Folge das gemeinsame Seminar zwischen den Kampfschulen des Shotokan Karate Dojos und des Jigo Bushi Jiu-Jitsu Dojos im Wassersportverein Neustrelitz e.V. statt. Die Schüler aus beiden Kampfschulen wurden von jeweils zwei Meistern jedes Dojos (Sensei Bernd Sonnenberg und Sensei Max Wilfarth von Karate in Neustrelitz und Sensei Renè Päsler und Sensei Michael Alexi von Jiu-Jitsu Neustrelitz) in ihrem jeweiligen Kampfstil unterrichtet.
Für die Kinder bildete auch in diesem Jahr der athletische Wettstreit zwischen den Schülern den Höhepunkt des Tages. Der energiegeladene Wettkampf wurde bis zur letzten Sekunde mit vollem Einsatz ausgetragen und forderte alles von beiden Seiten. Zum Schluss konnten die Schüler des Shotokan Karate Dojos dieses Jahr den Pokal für sich beanspruchen und werden ihn im nächsten Jahr wieder verteidigen.
Max Wilfarth (rechts) und Bernd Sonnenberg (links) von der Abteilung Karate des WSV Neustrelitz haben dieser Tage an einem Lehrgang der AJKA Germany teil, Fachverband für unabhängiges Shotokan-Karate in der Tradition der Japan Karate Association. Sensei Safar (10. Dan AJKA, Mitte) reiste aus dem Süden Ungarns 1500 Kilometer in den Nordosten Deutschlands.
Das Camp diente der Trainerweiterbildung. Sensei Safar legte den Schwerpunkt auf die Grundlagen des Stoßens, Schlagens, Blockens und der Fußtechniken. Der Meister verwies in seinen Ausführungen immer wieder auf Trainingsmethoden. In den Übungen konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre praktischen Erfahrungen vertiefen. Im Training wurde Sensei Safar von drei Instruktoren der AJKA unterstützt, die in einer Einheit abwechselnd verschiedene Themen behandelten. Die Übungsstunden erhielten dadurch eine hohe Dynamik, welche eine große Forderung an die körperliche und geistige Fitness stellte.