Man kann zurecht von einer Volkskrankheit sprechen, wenn rund ein Viertel aller Erwachsenen betroffen ist. Die Rede ist von der Fettleber, bei der das Organ über Jahre Fett einlagert und anschwillt. Da die Krankheit lange unbemerkt verläuft, wird sie oft unterschätzt.
Die multimodale Schmerztherapie, konventionelle Möglichkeiten, interventionelle Behandlungsmethoden wie Spritzen und neurochirurgische Operationen, psychologische Aspekte und Grundlegendes zu Rückenleiden werden von Expertinnen und Experten des Klinikums Neubrandenburg beleuchtet beim Gesundheitsforum DBK am 20. April um 17 Uhr im Konferenzraum des Hauses G (Bethesda Klinik) in Neubrandenburg.
Die Symptome von Leberkrebs sind anfangs so allgemein und uncharakteristisch, dass sie viele Ursachen haben können: allgemeine Leistungsminderung, Druckschmerz im Oberbauch, Bauchschmerzen. Das ist auch das Tückische an dieser relativ seltenen Erkrankung – sie wird oft erst spät diagnostiziert. Männer sind mehr als doppelt so häufig betroffen wie Frauen.
Welche Demenzerkrankungen heute bekannt sind, wie die am besten erforschte Form – die Alzheimer-Krankheit – diagnostiziert wird, welche neuen Aspekte der Forschung sowie Behandlungsmöglichkeiten und Medikamente es gibt, erklärt Dr. Wolfgang Herzer, Oberarzt in der Klinik für Neurologie, im Gesundheitsforum DBK am 13. Oktober um 17 Uhr im Konferenzraum des Hauses G (Bethesda Klinik) in Neubrandenburg.
Schmerzende Gelenke, erhöhter Verschleiß und Entzündungen in Gelenken? Arthrose kann sehr belastend sein und zu starken Einschränkungen führen. Die Beschwerden können durch eine niedrig dosierte Bestrahlung gelindert werden – insbesondere, wenn andere Methoden wie Physiotherapie und medikamentöse Schmerztherapie zu keiner dauerhaften Besserung geführt haben. Eine sogenannte Reizbestrahlung hat entzündungshemmende und schmerzstillende Eigenschaften und kann schonend gezielt bei entzündlichen Gelenkbeschwerden eingesetzt werden.
Tumoren des zentralen Nervensystems (ZNS) stellen eine beträchtliche Herausforderung für Patienten, Angehörige und Behandler dar. Diagnostik und Therapie einschließlich Nachsorge verlangen einen modernen interdisziplinären Ansatz. Am Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum stehen Spezialisten verschiedener Fachrichtungen und Berufsgruppen bereit, diesen Anspruch zu erfüllen. Gemeinsam sind sie als Neuroonkologisches Zentrum für die Behandlung von Tumoren des zentralen Nervensystems zertifiziert.
Künstliche Intelligenz (KI) leistet in der Medizin bereits Unterstützung in vielen Bereichen – sei es bei der Analyse von Krankendaten, der Auswertung von Bildern in der Radiologie oder dem Erstellen von Befunden und Arztbriefen. „In der Onkologie und Hämatologie haben wir ein großes Interesse an der Nutzung von KI, weil die Tumormedizin besonders viel Innovationspotenzial besitzt“, sagt PD Dr. med. Philipp Hemmati, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin 5 des Dietrich-Bonhoeffer-Klinikums Neubrandenburg.
Über Schäden der Rotatorenmanschette und Schulterarthrosen sowie Therapiemöglichkeiten informieren Abteilungsleiter Dr. med. Uwe Pietzner und sein Kollege Sebastian Pienkos von der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie beim Gesundheitsforum DBK am 20. Januar um 17 Uhr im Konferenzraum des Hauses G (Bethesda Klinik) in Neubrandenburg. Alle Interessierten sind willkommen. Der Eintritt ist frei.
Der Graue Star ereilt uns alle früher oder später. Durch Blendempfindlichkeit, Sehen wie durch einen Schleier oder die Notwendigkeit, die Brillenstärke immer wieder zu verändern, macht sich die Eintrübung der Linse im Auge bemerkbar. Ein ambulanter, mikrochirurgischer Eingriff, bei dem die trübe Linse durch eine Kunstlinse ersetzt wird, kann jedoch sehr gut helfen. Eine Lesebrille brauchen die meisten Menschen anschließend trotzdem noch. Es sei denn, es kommt eine besonders moderne Linse in Frage, die ein nahezu brillenfreies Sehen nah und fern ermöglicht.
Was dafür individuell geprüft werden muss, wie eine Grau-Star-Operation verläuft, wie die Alterserkrankung entsteht und welche Folgen sie hat, darüber spricht Dr. med. Christian Karl Brinkmann, Chefarzt der Augenklinik, beim Gesundheitsforum DBK am 14. Oktober um 17 Uhr in der Friedenskirche neben dem Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum in Neubrandenburg. Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.
Die Symptome sind meistens sehr unspezifisch; Bauch- oder Rückenschmerzen können viele Ursachen haben. Wenn die Beschwerden schlimmer werden oder eine Gelbsucht auftritt, die Betroffene zum Arztbesuch bewegen, ist das Pankreaskarzinom oft schon im fortgeschrittenen Stadium, was die Chance auf einen heilenden operativen Eingriff mindert. Dass es keine Möglichkeit der Vorsorge gibt, macht den Bauchspeicheldrüsenkrebs zusätzlich gefährlich.
In Zusammenarbeit mit dem Förderverein Tumorzentrum Neubrandenburg e.V. widmet sich das Gesundheitsforum DBK dieser Krankheit, die in Diagnostik und Therapie eine enge Abstimmung zwischen Fachdisziplinen wie Gastroenterologie, Chirurgie und Hämatologie/Onkologie erfordert. Verschiedene Spezialisten des Klinikums beleuchten deshalb das Thema am 16. September um 17 Uhr in der Friedenskirche neben dem Dietrich-Bonhoeffer-Klinikum in Neubrandenburg. Alle Interessierten sind willkommen. Der Eintritt ist frei.