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Am Donnerstag, den 17. September, um 19.30 Uhr, laden der Verein „Erinnerungsort Stasi-Haftanstalt Töpferstraße Neustrelitz e.V.“, das Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv Neubrandenburg und das Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz zu einem Vortrag von Dr. Christian Könne über queere Lebenswelten in der DDR ein.

Wie lebten Lesben, Schwule und „Transsexualisten“ in der DDR? Zwischen Diskriminierung, staatlicher Verfolgung und Emanzipation entwickelten sich vielfältige queere Lebenswelten. Der Vortrag lädt dazu ein, einen oft wenig beachteten Teil der DDR-Geschichte kennenzulernen und sich anhand von Orten, Personen und Ereignissen mit den Facetten eines Alltags abseits der Norm auseinanderzusetzen. In seinem Vortrag geht Dr. Könne u.a. der Frage nach, welche Bedeutung einzelne staatliche und zivile Akteure in und außerhalb der DDR in diesem Umfeld einnahmen.

Dr. Christian Könne ist als Historiker, Lehrer und Lehrkräftebildner tätig. In seiner Forschung widmet er sich der DDR-Geschichte, der Geschichte von Bildungsmedien, der Geschichte der Prostitution, der Geschichte der Amerikaner in Rheinland-Pfalz sowie der LSBTI-Geschichte.

Das Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv Neubrandenburg bietet in der Tiergartenstraße 5 in Neustrelitz von 16 bis 19 Uhr eine Bürgerberatung im „Erinnerungsort Stasi-Haftanstalt Töpferstraße Neustrelitz e. V.“ zum Thema „Wie kann ich meine Stasi-Akten einsehen?“ an. Zudem besteht die Möglichkeit, einen Antrag auf Einsicht in Stasi-Unterlagen zu stellen. Dafür ist ein gültiges Personaldokument erforderlich. Vor der Veranstaltung findet um 17 Uhr im Erinnerungsort eine Zeitzeugenführung statt. Eintritt frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.