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Digitale Zukunft im Blick: Katja A. Marten (links) sowie ihre Ärzte-Kollegen Jennifer Gramse und Hans-Joachim Holm aus der VAM-Geschäftsführung arbeiten jetzt mit leistungsstarken Glasfaserverbindungen. Fotos: VAM

Ein anspruchsvolles Glasfaserprojekt in der Neubrandenburger Innenstadt ist erfolgreich abgeschlossen: Die Neubrandenburger Stadtwerke (neu.sw) haben das Ärztehaus mit einer modernen Glasfaser-Infrastruktur ausgestattet und damit einen wichtigen Beitrag zur digitalen Zukunft des Gesundheitsstandortes geleistet. Zuvor nutzten die Verwaltungsgesellschaft ambulante Medizin – Ärztegemeinschaft Neubrandenburg (VAM) sowie Arztpraxen einen gemeinsamen Internetanschluss, der den wachsenden Anforderungen nicht mehr gerecht wurde.

Ziel des Projekts war es daher, alle Nutzerinnen und Nutzer im Gebäude mit eigenen, leistungsfähigen Glasfaseranschlüssen zu versorgen. Die Bandbreiten reichen nun – je nach Bedarf – von 100 bis 1.000 Mbit/s und stehen symmetrisch zur Verfügung. Sie sind also gleich schnell, sowohl beim Herunter- als auch beim Hochladen.

Für neu.sw begleiteten Geschäftskundenbetreuer Thomas Lenz und Bauleiter Steven Rösler das Projekt. Dabei stellte das Gebäude besondere Anforderungen an die Planung: Lange Flure und weit auseinanderliegende Treppenhäuser ließen einen einfachen Etagenaufstieg nicht zu. Stattdessen wurden Glasfaser-Trassen über vorhandene Schächte in den Sanitärbereichen geführt, um größere Eingriffe in die Gebäudesubstanz zu vermeiden. „Gerade bei Bestandsgebäuden wie dem Ärztehaus An der Marienkirche sind individuelle Lösungen gefragt. Durch die Nutzung vorhandener Schächte konnten wir die Arbeiten effizient und möglichst schonend umsetzen“, erläutert Steven Rösler.

Regionale Partner bei der Umsetzung

Für die technische Umsetzung sorgten regionale Partnerunternehmen: Elektro Schönfisch übernahm die Leerrohrverlegung, die Firma Nord Service und Messtechnik war für das Einziehen der Glasfaserkabel, das Spleißen sowie die Inbetriebnahme verantwortlich. Die IT-Dienstleister Dr. Netik und Partner sowie direktIT Service sorgten dafür, dass die Endgeräte in den Praxen reibungslos in Betrieb genommen wurden. „Es war ein anspruchsvolles, aber sehr schönes Projekt“, sagt Thomas Lenz, Geschäftskundenbetreuer bei neu.sw. „Die langjährige Zusammenarbeit mit unseren Partnerfirmen hat sich ausgezahlt.“

Auch auf Seiten der Gebäudeverwaltung fällt das Fazit positiv aus. Die Verwaltungsgesellschaft ambulante Medizin – Ärztegemeinschaft Neubrandenburg (VAM) als wichtiger Unterstützer und Dienstleister für das Ärztehaus übernahm die Projektkoordination vor Ort. Die komplette IT-Umstellung wurde für alle medizinischen Einrichtungen und Arztpraxen betreut.
„Das war für alle eine Mega-Herausforderung. Wir mussten die Termine so abstimmen, dass der Praxisalltag nicht beeinträchtigt wird“, sagt Geschäftsführerin Katja A. Marten und lobt die Zusammenarbeit: „Wir hatten verlässliche Ansprechpartner, kurze Abstimmungswege und immer schnelle Lösungen. Das hat den gesamten Prozess sehr angenehm gemacht. Wir waren ein super Team.“

Neben den aktuellen Vorteilen für den Praxisbetrieb sei die moderne Glasfaseranbindung auch ein wichtiger Standortfaktor bei der Suche nach neuen Ärztinnen und Ärzten, betont Katja A. Marten. Das abgeschlossene Projekt zeigt, dass der Glasfaserausbau der Neubrandenburger Stadtwerke weit über den Wohnungsbau hinausgeht. Auch komplexe Objekte wie medizinische Einrichtungen können zukunftssicher angebunden werden.