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Betrüger, Mecklenburg-Strelitz, Neustrelitz, Stadtwerke, Warnung

Verunsicherte Stadtwerke-Kunden haben in den vergangenen Tagen darauf hingewiesen, dass vermeintliche Betrüger erneut in Neustrelitz unterwegs sind. Diese geben sich als Stadtwerke-Mitarbeiter aus, um angeblich technische Messungen durchzuführen, Zähler abzulesen oder Verträge zu aktualisieren. Die falschen Stadtwerker haben es offensichtlich auf Daten abgesehen oder wollen sich Zugang in Wohnungen verschaffen.
„Unsere Kunden bitten wir in solchen Fällen darum, grundsätzlich keine Daten freizugeben und die vermeintlichen Betrüger nicht in die Wohnung zu lassen“, so der Versorger in einer Mitteilung. Bereits im November des vergangenen Jahres wurden ähnliche Vorfälle aus dem Neustrelitzer Stadtteil Kiefernheide gemeldet.
„Die Stadtwerke Neustrelitz fragen grundsätzlich weder an der Haustür noch am Telefon Daten ab oder schließen Verträge an der Haustür ab. Unsere Kunden werden grundsätzlich schriftlich informiert. Hausbesuche, wie etwa zum Zweck eines Beratungsgespräches, erfolgen nur nach Terminvereinbarung. Alle Mitarbeiter der Stadtwerke Neustrelitz können sich grundsätzlich ausweisen.“
Es wäre gut, wenn die Stadtwerke Besuche ihrer Techniker vorher bei Ihren Kunden anmelden würden. Dann wüsste man, dass man unangemeldete Besucher auf jeden Fall abweisen sollte. Bei mir war kürzlich ein Mitarbeiter zum Auswechseln des Wasserzählers und ich war auch unsicher, ob ich ihn reinlassen soll.
Heute gegen Mittag klingelte es auch bei uns.Es meldeten sich über den Sprechfunk Telekom-Mitarbeiter,die angeblich das „Internet umstellen“ wollten.Weit und breit war aber kein Dienstfahrzeug zu sehen.Also haben wir nicht geöffnet und riefen bei der Polizei an.Wir bekamen die freundliche Auskunft,dass es sich evtl. um echte Telekommitarbeiter handeln könnte,aber sicherheitshalber würde ein Streifenwagen in unser Viertel geschickt.Dieser kam dann auch binnen weniger Minuten.Dafür möchten wir uns bedanken!Gut zu wissen, dass uns unsere Freunde und Helfer ernst nehmen und uns beschützen.Lieber einmal zu viel als einmal zu wenig anfragen oder um Hilfe bitten.