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Lageplan Evakuierungszone

Bei der geplanten Entschärfung der mittlerweile drei gefundenen Bombenblindgänger in Rechlin am Mittwoch, 10. Dezember, werden mehrere Einsatzkräfte der Polizei die Sicherungs- und Kontrollmaßnahmen zusammen mit dem zuständigen Ordnungsamt Röbel übernehmen. Der Polizeieinsatz wird durch den Leiter des Röbeler Polizeireviers geführt.

Mit Wochenbeginn hat das Ordnungsamt wichtige Hinweise für die Bevölkerung im Zusammenhang mit den Maßnahmen und dem Evakuierungsbereich bekannt gegeben. Der Radius erstreckt sich auf etwa einen Kilometer rund um die Fundstellen der Blindgänger (s. Karte im Anhang). Innerhalb dieses Bereichs dürfen sich während der Vorbereitung und Entschärfung keine Personen aufhalten. Das gilt für sämtliche Wohn- und Geschäftsräume, Ferienwohnungen, Boote, Bootschuppen, Steganlagen und sonstige Plätze. Alle Fenster sollten in diesem Bereich mit der Kippfunktion geöffnet sein.

Jeder muss den besagten Bereich am 10. Dezember bis spätestens 8 Uhr verlassen haben. Wer keine Möglichkeit hat, für die Dauer der Evakuierung unterzukommen, kann die vom Amt eingerichtete Notunterkunft in der Turnhalle der Regionalschule Rechlin, Neuer Markt 28, nutzen. Wer wiederum Hilfe beim Verlassen der Wohnung benötigt, meldet sich im Vorfeld bitte zu weiteren Absprachen beim Ordnungsamt Röbel unter folgender Telefonnummer:

039931 / 80254

Alle Zufahrtswege zu den Bombenfundorten, inklusive Wasserwegen, werden für die Dauer der Entschärfung gesperrt. Betroffen von den Sperrmaßnahmen ist auch die Kreisstraße MSE 18 zwischen Rechlin Nord und Boeker Mühle.

Einschränkungen so gering wie möglich halten

Die Polizei wird gemeinsam mit dem Ordnungsamt zur Sicherheit aller den Evakuierungsbereich vor Beginn der geplanten Entschärfung kontrollieren sowie den Verkehr regulieren, um die Einschränkungen aber auch die Gefahren für Personen so gering wie möglich zu halten.

Momentan gehen die Fachleute von einer Bombenentschärfung aus. Sofern diese aufwändiger ist als vermutet oder eine Sprengung erforderlich ist, kann sich der Evakuierungszeitraum verlängern. Der Radius wurde bereits so umfänglich gewählt, dass er auch für den Fall von Sprengungen gilt.

Wichtige Dokumente und Haustiere mitnehmen

Das Ende der Evakuierung kann vorab nicht konkret bestimmt werden. Wichtige Dokumente und Gegenstände sowie Haustiere sollten daher unbedingt mitgenommen werden.

In jedem Fall wird es über verschiedene Informationswege, darunter per Pressemitteilung der Polizei und des Ordnungsamts sowie planmäßig über die Warn-App NINA, eine entsprechende Meldung über das Ende der Maßnahmen geben.