Die drei Bombenblindgänger, die im Bereich Rechlin Nord gefunden wurden, konnten heute entschärft werden. Die Evakuierung ist aufgehoben. Die etwa 120 betroffenen Bürger in der Sperrzone konnten ab 13 Uhr wieder in den Bereich zurückkehren. Ab 8 Uhr durfte sich in einem Radius von insgesamt einem Kilometer rund um die Fundstellen bis auf die Sprengmeister niemand mehr aufhalten.
Bei der geplanten Entschärfung der mittlerweile drei gefundenen Bombenblindgänger in Rechlin am Mittwoch, 10. Dezember, werden mehrere Einsatzkräfte der Polizei die Sicherungs- und Kontrollmaßnahmen zusammen mit dem zuständigen Ordnungsamt Röbel übernehmen. Der Polizeieinsatz wird durch den Leiter des Röbeler Polizeireviers geführt.
Mit Wochenbeginn hat das Ordnungsamt wichtige Hinweise für die Bevölkerung im Zusammenhang mit den Maßnahmen und dem Evakuierungsbereich bekannt gegeben. Der Radius erstreckt sich auf etwa einen Kilometer rund um die Fundstellen der Blindgänger (s. Karte im Anhang). Innerhalb dieses Bereichs dürfen sich während der Vorbereitung und Entschärfung keine Personen aufhalten. Das gilt für sämtliche Wohn- und Geschäftsräume, Ferienwohnungen, Boote, Bootschuppen, Steganlagen und sonstige Plätze. Alle Fenster sollten in diesem Bereich mit der Kippfunktion geöffnet sein.