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Es läuft einfach nicht: Kapitän Paul Sprung, Fiete Kramer und Jesco Genzmer (von links).

Die Volleyballer des PSV Neustrelitz kommen in der 2. Bundesliga weiterhin nicht in Tritt. Gegen den bisherigen Tabellenletzten TSV Giesen Grizzlys II setzte es in der heimischen Strelitzhalle eine deutliche 0:3-Niederlage (17:25, 29:31, 18:25). Damit warten die Residenzstädter auch nach fünf Spielen weiter auf den nächsten Punktgewinn seit dem erfolgreichen Saisonauftakt und bilden nun das Schlusslicht der Tabelle (Strelitzius berichtete kurz).

Vor rund 350 Zuschauern zeigten die Gastgeber zwar kämpferische Ansätze, doch besonders in den entscheidenden Momenten fehlte die nötige Durchschlagskraft. Nur im zweiten Durchgang konnte der PSV die Partie offenhalten, vergab dort jedoch mehrere Chancen, den Satz für sich zu entscheiden.

Nach dem Spiel war die Enttäuschung im Team deutlich spürbar. Außenangreifer Jesco Genzmer fand klare Worte: „Das, was wir momentan auf dem Feld zeigen, ist weit weg von dem, was wir eigentlich können. Man hat gemerkt, dass es einfach nicht läuft, und die Emotionen sind bei uns übergekocht. Wir wissen, dass wir unseren Zuschauern und allen, die uns unterstützen, etwas schuldig sind. Im bevorstehenden Pokalspiel müssen wir alles reinwerfen, sodass wir mit uns selbst zufrieden sein können, auch wenn wir wissen, dass ein Sieg schwer wird.“

Die Neustrelitzer stehen nun vor einer besonderen Herausforderung: Am kommenden Samstag empfangen sie im Achtelfinale des DVV-Pokals keinen Geringeren als den Erstligisten Helios Grizzlys Giesen, derzeit Tabellenzweiter der Volleyball-Bundesliga. Für die Fans verspricht das Duell ein echtes Highlight zu werden und für die Mannschaft ist es eine Gelegenheit, mit Einsatz und Leidenschaft Wiedergutmachung zu leisten. Bevor es in der Liga beim Kieler TV weitergeht, will der PSV im Pokal noch einmal alles zeigen, unabhängig vom Ergebnis.