Es läuft einfach nicht: Kapitän Paul Sprung, Fiete Kramer und Jesco Genzmer (von links).
Die Volleyballer des PSV Neustrelitz kommen in der 2. Bundesliga weiterhin nicht in Tritt. Gegen den bisherigen Tabellenletzten TSV Giesen Grizzlys II setzte es in der heimischen Strelitzhalle eine deutliche 0:3-Niederlage (17:25, 29:31, 18:25). Damit warten die Residenzstädter auch nach fünf Spielen weiter auf den nächsten Punktgewinn seit dem erfolgreichen Saisonauftakt und bilden nun das Schlusslicht der Tabelle (Strelitzius berichtete kurz).
In der Strelitzhalle, hier ein früheres Bild aus der Spielzeit, gibt es derzeit wenig Grund zur Freude.
Lange Gesichter in der Strelitzhalle: Die Talfahrt des PSV Neustrelitz in der 2. Volleyball-Bundesliga Nord geht weiter. Am Abend haben die Residenzstädter vor eigenem Publikum das Kellerduell gegen den TSV Giesen II glatt mit 0:3 (17:25, 29:31, 18:25) verloren. Nur im zweiten Durchgang konnten die Gastgeber dem Tabellenschlusslicht Paroli bieten, wenn auch erfolglos. Am Ende tauschten sie mit den Giesenern die Plätze.
Die Saison 2024/2025 neigt sich dem Ende zu, und der PSV Neustrelitz lädt zum letzten Heimspiel in die Strelitzhalle ein. Nach dem hart erkämpften Klassenerhalt in Aligse wollen die Männer von Trainer Stefan Meingast vor heimischem Publikum noch einmal alles geben. Am morgigen Samstagabend um 19 Uhr steht ihnen allerdings ein echtes Schwergewicht gegenüber: Die Giesen Grizzlys II, aktueller Tabellenführer der 2. Bundesliga Nord, kämpfen noch um die Meisterschaft und werden hochmotiviert in die Partie gehen.
Am morgigen Sonnabend bereits um 15 Uhr treten die Volleyballer des PSV Neustrelitz in der 2. Bundesliga Nord als Tabellenelfte auswärts beim Fünften TSV Giesen Grizzlys II an, den Reservisten des Teams in der 1. Bundesliga. Es ist die letzte Partie des Jahres, bevor es in die kurze Winterpause geht. Noch einmal stehen die Neustrelitzer vor einer großen Herausforderung, wie mir mein Blogpartner Jesco Genzmer berichtet, Außenangreifer beim PSV. Zuletzt waren die PSV-Mannen in Schüttorf mit 1:3 unterlegen.
Bei den PSV-Mannen, hier ein Bild vom vergangenen Sonnabend, lief es heute nicht rund.
Unseren Bundesliga-Volleyballern vom PSV Neustrelitz ist es nicht gelungen, an den Erfolg vom vergangenen Sonnabend gegen Spitzenreiter Mondorf (Strelitzius berichtete) anzuknüpfen. Am Abend unterlagen die Jungs von Coach Jonathan Kendrick Scott auswärts dem Team des TSV Giesen II mit 1:3 (23:25, 25:19, 21:25, 19:25). Die Neustrelitzer konnten diesmal nicht in Bestbesetzung antreten. Jacob Genzmer und Jordan Heyer fielen krankheitsbedingt gänzlich aus. Paul Sprung, Jesco Genzmer und Oliver Heß spielten angeschlagen.
„Trotzdem war mehr für uns drin“, sagte mir Außenangreifer Jesco Genzmer nach der Partie. „So stark haben die Giesener nun auch nicht gespielt. Zwischenzeitlich waren wir sogar die überlegene Mannschaft, hatten uns gut gefangen. Aber wir haben viele Annahmefehler gemacht, und in den langen Ballwechseln gingen die Punkte zumeist an die Gastgeber. Nicht zu ändern, abhaken, morgen ist auch noch ein Tag.“ Als bester Spieler beim PSV wurde Libero Oliver Heß ausgezeichnet.
Am morgigen Sonntag haben die PSV-Spieler beim Tabellenvorletzten VCO Berlin erneut die Chance, etwas für ihr Konto zu tun. Anpfiff ist um 15 Uhr, der Ausgang des Spiels ist wie immer hier im Blog zu erfahren.
Coach Jonathan Kendrick Scott hatte während der Auszeiten eine Menge Gesprächsbedarf.
Fragt man Jonathan Kendrick Scott nach der Zielstellung für seine Volleyballer in der eben begonnenen neue Spielzeit in der 2. Bundesliga Nord, so übt sich der PSV-Coach in Zurückhaltung. „Die Jungs sollen sich weiterentwickeln, individuell und im Team, und wir wollen Spaß haben.“ Auf mehr lässt sich der Trainer auch auf Nachbohren nicht ein.
Coach Jonathan Kendrick Scott und sein Cotrainer Dirk Heß.
Und was die gestrigen Niederlage der Neustrelitzer im ersten Heimspiel der Saison gegen die Aufsteiger aus Giesen angeht (Strelitzius berichtete kurz), so enthält sich Scott jeglicher Kritik. Die Mannschaft habe bis zum Umfallen gekämpft, zu keinem Zeitpunkt der Partie den Glauben an sich verloren, und das mache ihn stolz. „Die Giesener waren heute die klar bessere Mannschaft, aber bei uns hat sich auch das Fehlen von Paul Sprung stark bemerkbar gemacht, und dann haben sich im Spiel auch noch Libero Jacob Genzmer an der Schulter und Außenangreifer Bryan Reise am Sprunggelenk verletzt. Die Gegner haben schnell gemerkt, dass wir heute nicht so über die Mitte spielen konnten wie normal, und haben sich voll auf unsere Außen- und Diagonalspieler fokussiert. Und da war es dann schwer gegen eine Abwehr, die immer in Ordnung war, den Ball auf den Boden zu kriegen.“ Er hoffe, in den kommenden Spielen wieder den kompletten Kader zur Verfügung zu haben und dann auch wieder variabler angreifen zu können.
Volleyballchef: Das war blutleer
Ein bisschen angefressen wirkte gestern Abend PSV-Volleyballchef Patrick Scholz. „Es kann die Ausrede nicht sein, dass Paul Sprung heute gefehlt hat, auch wenn das ein wichtiger Punkt war. Das war blutleer, wir müssen hier viel mehr Spannung hineinbringen. Zuletzt hat sich unsere Truppe annähernd kampflos ergeben. „Wir von außen haben uns einfach mehr gewünscht, gerade im ersten Heimspiel und gegen einen Gegner, der ja nun nicht übermächtig war. Da muss man einfach mehr aufs Parkett bringen.“ Patrick Scholz will sich zumindest umhören, ob noch Verstärkung für die PSV-Bundesligisten zu finden ist, auch wenn es schwer werde da Erfolg zu haben.
Als Beste ausgezeichnet: Jannik Lehmann (links) und Stephanos Haridimou.
An den vielen Zuschauern in der Halle der Bundespolizei hat es nicht gelegen. Die standen, angefeuert von Hallensprecher Norman Geist und der unermüdlichen PSV-Trommelgruppe, lautstark hinter ihren Volleyballern, auch wenn es nicht gut lief. Die Giesener permanent in Front, die Neustrelitzer nur in der Verfolgung. Lediglich im zweiten Satz hatten die Gastgeber, die hier auch schon deutlich zurückgelegen hatten, nach einem wuchtigen Aufschlag von Tom Orzelski beim zweiten Satzball für die Heimmannschaft das bessere Ende für sich. Ganz nach dem Geschmack der wieder hoffenden Fans, die aber letztlich nicht auf ihre Kosten kamen. Für Lichtblicke beim PSV sorgte Diagonalangreifer Stephanos Haridimou mit fast hundertprozentiger Trefferquote, der sein Team immer wieder heranbrachte, aber letztlich auch keine Wunder vollbringen konnte. Die Auszeichnung als bester Spieler auf der Seite des PSV hatte sich der Zypriote mehr als verdient.
Zur Stunde kämpfen unsere Jungs um den MV-Verbandspokal in Warnemünde. Dazu ist am Nachmittag mehr hier im Blog zu lesen.
Jesco Genzmer versenkt einen Ball im gegnerischen Block.
Betretene Gesichter bei den Jungs um Kapitän Maximilian Auste (links).
Das erste Heimspiel der Saison hatten sich die treuen Anhänger der Volleyballer des PSV Neustrelitz in der 2. Bundesliga Nord sicherlich anders vorgestellt. Nach einer wenig überzeugenden Leistung unterlagen die Gastgeber in der gut gefüllten Halle der Bundespolizei an der Woldegker Chaussee heute Abend Aufsteiger TSV Giesen GRIZZLYS II mit 1:3 (17:25, 28:26, 20:25, 15:25). Der ausführliche Spielbericht ist morgen Mittag hier im Blog zu lesen.
Bereits um 10 Uhr morgen stehen die PSV-Jungs in Warnemünde beim Verbandspokal wieder auf dem Parkett. Dort treffen sie zunächst auf den Schweriner SC und den SV Warnemünde II. In der anderen Gruppe stehen sich Bundesliga-Konkurrent Warnemünde I, der VC Greifswald und die HSG Uni Rostock gegenüber. Das Finale wird direkt im Anschluss ausgespielt, nur der Sieger qualifiziert sich für den regionalpokal.