Schlagwörter
Fahrbahnbelag, Sperrung, Vorpommern-Greifswald, Zecheriner Brücke
Die Fachleute des Straßenbauamtes Neustrelitz haben festgestellt, dass sich die Abnutzungen und Abplatzungen auf der Brückenklappe der Zecheriner Brücke (B 110) im raschen Tempo ausbreiten. Teilweise fahren die Fahrzeuge von und nach Usedom bereits direkt auf dem blanken Stahl. Der verbleibende Belag ist nicht mehr ausreichend verankert und wird im Winter durch gefrierendes Wasser weiter unterwandert. Zusätzliche Schäden sind daher absehbar.
Um die Verkehrssicherheit zu erhalten, muss der Fahrbahnbelag noch in diesem Jahr erneuert werden. Für die Arbeiten ist jedoch trockenes Wetter bei geeigneten Temperaturen notwendig. Diese Bedingungen sind aktuell noch gegeben, während es im weiteren Jahresverlauf zu kalt dafür wird.
Die Arbeiten beginnen daher am Montag, 6. Oktober, mit einer halbseitigen Verkehrsführung. Von Dienstag, 7. Oktober, bis Donnerstag, 9. Oktober wird der neue Fahrbahnbelag aufgebracht und die Brücke jeweils im Anschluss an die Klappenöffnung von acht Uhr morgens bis 19 Uhr abends für den Straßenverkehr voll gesperrt. Außerhalb dieser Zeiten ist die Brücke halbseitig befahrbar. Während der Vollsperrung wird der Verkehr über Wolgast umgeleitet.
Die Fahrbahnerneuerung wird voraussichtlich am 12. Oktober beendet. Sollten witterungsbedingte Verzögerungen eintreten wird das Straßenbauamt Neustrelitz in Form einer Pressemitteilung und über die sozialen Medien informieren.
Schülerverkehr auf Zeitfenster begrenzt
Während der gesamten Bauarbeiten bleibt die Überquerung der Brücke für Einsatzfahrzeuge mit Sondersignal jederzeit gewährleistet. Ebenso kann der Schülerverkehr die Brücke bis acht Uhr morgens passieren. Der nachmittägliche Schülerverkehr wird auf ein bestimmtes Zeitfenster begrenzt. Aktuell wird dieses Zeitfenster zwischen allen Beteiligten abgestimmt und danach über die Dienstleister und Schulen mitgeteilt. Für Fußgänger und Radfahrer bestehen keine Einschränkungen.
Die Schifffahrt ist wie folgt geregelt: Kleinere Schiffe, die keine Öffnung der Brückenklappe benötigen, können das Bauwerk jederzeit passieren. Größere Schiffe müssen bis zur morgendlichen Brückenöffnung um acht Uhr eintreffen um anschließend zu passieren. Dieses Vorgehen ist mit dem Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt abgestimmt.
