Schlagwörter

, , ,

Schönere Kinderfeste als die, die der Wesenberger Burgverein alljährlich zum Kindertag veranstaltet, sind nur schwer vorstellbar. Eben ist die vierte Auflage unterhalb der Burg zu Ende gegangen, und ich habe den unbedingten Eindruck mit nach Hause genommen, dass die Vereinsmitglieder ihr Angebot immer noch ein bisschen ausfeilen. Dabei standen ihnen auch in diesem Jahr Feuerwehr, Union Wesenberg und der Anglerverein zur Seite. Außerdem hat der Lindenkrug aus Lärz die gastronomische Front verstärkt. Angesichts der Massen von kleinen und großen Besuchern wäre die Mannschaft vom Biergarten am Hafen allein mit Sicherheit überrannt worden. So herrschte relative Entspannung vor.

Hoch im Kurs standen wieder traditionelle Spiele wie Sackhüpfen, Büchsenwerfen und Eierlaufen. Aber auch der Löschparcours des Feuerwehrvereins, Wehrführer Silvio Browarzik gab persönlich Hilfestellung, das Angeln oder das Balancieren und Dribbeln bei den Unionern waren sehr gefragt. Wer mindestens sechs der neun Stationen angelaufen und die entsprechenden Stempel gesammelt hatte, wurde zum Schluss mit einer kleinen Überraschung belohnt. Da glänzten die Kinderaugen. Hochbetrieb natürlich auf der Hüpfburg, die Borchard’s Rookhus beigesteuert hatte. Außerdem gab es Theater und Show von „Puppenstelz“. Die Kita-Kinder vom „Spatzenhus“ unter der Leitung von Jasmin Krokotsch hatten das Fest tanzend eröffnet.

Geradezu perfekt, dass das Festgelände auch noch an den Kinderspielplatz grenzt. Lob gab es von allen Seiten, Einheimische wie Besucher aus der Umgebung und von noch weiter her waren begeistert. „Das ist ja schön hier, so etwas gibt es bei uns nicht“, schwärmte eine Dresdnerin.

Entsprechend zufrieden auch der Chef des Burgvereins Axel Hirsch, der zwischendurch immer mal zum Himmel geschaut hatte. Aber, das Wetter zeigte sich entgegen allen Prognosen von der besten Seite. Petrus ist mit den Tüchtigen im Bunde. „Wir sind rundum zufrieden“, so das Fazit meines rührigen Blogpartners. Ich danke, auch im Namen meines dreieinhalbjährigen Enkels, dem Burgverein für zwei kurzweilige Stunden. Inzwischen gießt es wie aus Kannen, und ich denke an die, die jetzt am Abbauen und Aufräumen sind.