Schlagwörter
Ehrenfriedhof, Friedensläuten, Kranzniederlegung, Kriegsende, Marienkirche, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Tag der Befreiung, Wesenberg
Anlässlich des Kriegsendes vor 80 Jahren und der Befreiung vom Faschismus hat gestern in Wesenberg eine Gedenkveranstaltung stattgefunden. Eingeladen dazu hatte Elke Peters (Die Linke).
Bürgermeister Steffen Rißmann legte am Mahnmal auf dem sowjetischen Ehrenfriedhof an der Bahnhofstraße einen Kranz nieder. Das Stadtoberhaupt forderte nach einer Schweigeminute dazu auf, die Opfer des 2. Weltkriegs und des nationalsozialistischen Terrors in ehrender Erinnerung zu behalten, für 80 Jahre Frieden dankbar zu sein und allen Bestrebungen entgegenzutreten, die Demokratie, Meinungsfreiheit und die Vielfalt von Religionen und Weltanschauungen gefährden.
Auf dem Friedhof sind ca. 45 Angehörige der Roten Armee beigesetzt, darunter eine Frau. Sie sind fast alle am 29. und am 30. April 1945 ums Leben gekommen.
Heute Abend wird sich auch die Kirchengemeinde Wesenberg und Schillersdorf am europaweiten Friedensläuten (Strelitzius berichtete) beteiligen. In der Woblitzstadt erklingen die Glocken der Marienkirche.
Die Organisatoren der Veranstaltung auf dem Ehrenfriedhof hatten ursprünglich eine falsche Anfangszeit in Umlauf gebracht und entschuldigen sich dafür.


