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Geburtstagskind Marc Lessing völlig aus dem Häuschen.

Da haben die PSV-Volleyballer ihrem Manager Marc Lessing zum gestrigen 38. Wiegenfest aber ein schönes Geschenk gemacht. Den Tabellenführer der 2. Bundesliga Nord Giesen II klar besiegt, ihm kaum eine Chance gelassen, damit war nun wirklich nicht zu rechnen (Strelitzius berichtete kurz). „Ich bin wunschlos glücklich, der Abschluss eines wunderschönen Tages. Sehr geil, ich finde kaum Worte, unsere Jungs haben richtig tollen Volleyball gespielt und die Stimmung in der Halle war überragend. Wir können es, wir haben es heute Abend bewiesen, einfach Wahnsinn“, sagte mir Marc.

Die Neustrelitzer hatten bereits einen starken Start hingelegt und waren 13:8 im ersten Satz in Führung gegangen. Der Vorsprung wurde mit schönem, variablem Spiel und Feuer aus allen Rohren auf 19:12 ausgebaut. Die Grizzlys aus Giesen deutlich geschockt, was da von der anderen Netzseite über sie kam. Johannes Mönnich verwandelte gleich den ersten Satzball zum 25:15, was für eine Vorstellung!

Vorsprung konsequent verteidigt

Im zweiten Satz machten die Gastgeber da weiter, wo sie im ersten aufgehört hatten. Wieder wurde ein komfortabler Vorsprung erkämpft und dieser auch konsequent verteidigt. Die Gäste fanden einfach keine Mittel, den PSV zu stoppen. 25:20 der Endstand, und die Halle kochte.

Im dritten Durchgang fiel es dem PSV schwerer sich abzusetzen, verbissenes Kämpfen auf beiden Seiten. Dann ziehen die Grizzlys weg. Noch einmal gelingt es den Neustrelitzern aufzuholen, aber letztlich sind sie nicht mehr so effektiv, und müssen den Satz 20:25 abgeben.

Aber die Truppe um Kapitän Paul Sprung lässt sich nicht entmutigen. Im vierten Satz ist sie wieder hochkonzentriert, und die Giesener können einem fast leid tun. Ihnen schwimmen die Felle weg. Mit 25:13 macht der PSV Neustrelitz den Sack zu, und der Jubel in der Strelitzhalle kennt keine Grenzen.

„Wir haben gewusst, dass es von jedem unserer Spieler heute eine besondere Leistung braucht, wenn wir den Giesenern in irgendeiner Weise gefährlich werden sollen“, sagte mir PSV-Coach Stefan Meingast. Das ist passiert, und meine Mannschaft hat es absolut verdient, jetzt derartig von den Zuschauern gefeiert zu werden.“

Kapitän Paul Sprung: Es hat uns Spaß gemacht so aufzuspielen

Das letzte Wort habe ich Paul Sprung gegeben. „Wir haben heute gezeigt, wie auch im Spiel gegen Warnemünde, das wir im Tiebreak abgeben mussten, dass wir in dieser Saison insgesamt unter unseren Möglichkeiten geblieben sind. Wir haben heute ein perfektes Spiel vorgetragen, waren extrem dominant. Die Giesener haben dem Druck nicht standgehalten und vielleicht heute die Meisterschaft vergeigt. Auch das kann passieren, wenn beim Gegner alles Gute zusammenkommt. Es hat uns Spaß gemacht so aufzuspielen.“

Im letzten Spiel der Saison treffen die Bundesligisten des PSV Neustrelitz am 26. April auswärts auf den ETV Hamburg aus dem Tabellenkeller und wollen natürlich auch dort voll punkten. Unterdessen haben die Verantwortlichen beim PSV die Fühler ausgestreckt, um das Team noch stärker zu machen, wie mir Patrick Scholz mitteilte. In der kommenden Spielzeit wollen die Neustrelitzer wieder oben mitmischen.

Paul Sprung versenkt einen Ball durch die Mitte.
Mit starkem Blockspiel wurden die Giesener entschärft.
Es ist tatsächlich vollbracht.
Die Mannschaft nutzte die Gelegenheit, sich beim Team hinter dem Team zu bedanken, und natürlich bei ihren treuen Fans.