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Frieden, Künstlerinnen und Künstler für Frieden, Kunstaktionen, Nein zum Krieg, Zahn
„Die ‚Gedanken eines alten Mannes‘ (Strelitzius berichtete) bewegen mich, Ihnen – und Ihren Lesern – von dem Projekt der Gruppe Künstlerinnen und Künstler für Frieden (KKfFrieden) zu erzählen“, schreibt mir die Rheinsberger Kabarettistin Jane Zahn. „Für den 14. Juni 2025 planen wir, in möglichst vielen Städten Kunstaktionen ‚Die Waffen nieder!‘ anzustoßen und zu verbinden.
Zur Feier des Geburtstags von Bertha von Suttner werden Künstlerinnen und Künstler in Dortmund, Bonn, Saarbrücken, München u.v.a. Städten Kunstaktionen durchführen, die auf künstlerische Weise für Frieden und gegen Krieg und Kriegshetze eintreten. Gemeinsam ist allen die Farbe Weiß und der Titel – Form, Umfang und Uhrzeit ist Sache der Teilnehmenden.“ Zugrunde liegt der anhängende Aufruf.
Sie selbst sei gerade dabei, in Potsdam eine solche Aktion zu organisieren. Vielleicht finde sich ja auch in Mecklenburg-Vorpommern ein Kreis von Künstlern, die das aufgreifen.

GIVE PEACE A CHANCE
Der Mensch lernte aufrecht zu geh’n,
doch auch, and’re als Feind zu seh’n.
Mit Kain und Abel alles begann,
Streit und zahllose Kriege fortan.
Weltweit wüten Folterknechte,
pfeifen auf die Menschenrechte.
Die Aggression als Staatsdoktrin,
Invasoren eine Blutspur zieh’n.
Jesu‘ Botschaft weiterzutragen,
ist geboten in diesen Tagen.
Spielet lieber die Gitarre,
als zu tragen eine Knarre.
Lasst die weißen Tauben fliegen,
Aggression und Hass besiegen.
Für die Zukunft des Planeten,
weg mit Panzern und Raketen.
Keiner ist des Anderen Knecht,
für alle gilt das Menschenrecht.
Jeder kann glauben, was er will,
Frieden und Freiheit unser Ziel.
Die Leute legen ab den Neid,
die Völkerschaften ihren Streit.
Fromme und Heiden sind vereint,
uns’re Sonne für alle scheint.
Mit oder ohne Religion,
Welt ohne Kriege die Vision.
Rainer Kirmse , Altenburg
Herzliche Grüße aus Thüringen