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Arlt, Deutsche Tanzkompanie, Landratswahl, Mecklenburgische Seenplatte, Rettung, Sicherung, TOG

Die einzigartige Kulturlandschaft, die unsere Seenplatte so lebenswert und anziehend macht, muss unbedingt geschützt werden. Das fordert der Landratskandidat Johannes Arlt besonders mit Blick auf die unsichere Zukunft der Deutschen Tanzkompanie in Neustrelitz. Dass die Tänzerinnen und Tänzer dieses Ensembles nicht wissen, ob es für sie nach 2025 weiter geht, dürfe nicht sein, machte Arlt zuletzt bei der NDR-Kandidatenrunde im Neubrandenburger Latücht deutlich.
„Eines meiner Zukunftsversprechen ist, dass die Leuchttürme der Kultur ihre Strahlkraft behalten. Unser Landestheater soll ein Haus mit Philharmonie, Tanz, Schauspiel und Oper bleiben“, sagt Arlt. Dafür müsse es eine Offenheit und Kreativität aller Seiten geben, wie eine Rettung aussehen kann. Dabei müsse -realistischerweise – auch die Haushaltslage des Landes und der Kommunen berücksichtigt werden. Als möglicher Landrat setzt sich Arlt bereits jetzt mit den Gesellschaftern, der Stadt Neubrandenburg und der Stadt Neustrelitz, für die Sicherung der TOG ein.
Arlt hofft darum, dass nun das Kultur – und das Finanzministerium klare Hinweise geben, welche Schritte noch erforderlich sind, damit die Tanzkompanie gerettet wird. Schließlich sei das reisende Ensemble auch ein Kulturbotschafter der Seenplatte. Am kommenden Dienstag soll ein Gespräch dazu stattfinden, an dem Arlt teilnimmt. Die Zeit für eine Rettung läuft in wenigen Wochen aus.
Die Tanzkompanie wird seit 2018 unter anderem fachfremd über den Strategiefonds des Landes finanziert. Diese Möglichkeit läuft jedoch Ende 2025 aus. Darum bedarf es einer neuen Lösung für eine langfristige Perspektive der Truppe.