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Das Wiekhaus Nummer 55 vor der Sanierung. Foto: Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg

Am Wiekhaus Nr. 55 in Neubrandenburg haben Bauarbeiten begonnen. Es erfolgt die denkmalgerechte Sanierung des Gebäudes. Die geplanten Maßnahmen umfassen eine Schadstoffsanierung, die Erneuerung der Dachdeckung sowie die Aufarbeitung der Wände, Fenster und Türen. Des Weiteren wird die Haustechnik vollständig erneuert und auf einen modernen Stand gebracht. Die Sanierung erfolgt in allen drei Geschossen, im Kellergeschoss erfolgen keine Bauleistungen.

Für die Sanierung des Wiekhauses stehen Städtebaufördermittel von Bund und Land in Höhe von 180.766 Euro zur Verfügung, da sich die Straße im Sanierungsgebiet „Altstadt / Vor dem Treptower Tor“ der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg befindet. Insgesamt belaufen sich die Kosten für die Baumaßnahme auf rund 300.000 Euro. Die Fertigstellung ist für das dritte Quartal 2025 vorgesehen. Das Vorhaben wird durch das Architekturbüro milatz.schmidt architekten gmbh im Zusammenwirken mit den Fachplanern begleitet.

Hintergrund

Das Wiekhaus Nr. 55 wurde 1989 nach historischem Foto in einer wiedererrichteten Nische der Stadtmauer an der 5. Ringstraße gebaut. Es befindet sich weitestgehend im bauzeitlichen Zustand dieses Jahres, eine grundlegende Sanierung nach der Bauzeit erfolgte nicht.

Als erhaltenswerter Teil der Stadtbefestigung mit Stadtmauer, Wallanlage, Fangelturm sowie den vier Stadttoranlagen steht es unter Denkmalschutz. Es verfügt über eine Bruttogrundfläche von 145 Quadratmetern sowie eine Nettoraumfläche von 74 Quadratmetern. Aufgrund seiner Lage befindet sich das Wiekhaus Nr. 55 zudem innerhalb der städtebaulichen Gesamtmaßnahme „Altstadt/Vor dem Treptower Tor“ der Vier-Tore-Stadt Neubrandenburg. Das Objekt wird durch den Pfadfinderbund Mecklenburg-Vorpommern e. V. genutzt.