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Arlt, Kandidatur, Landratswahl, Mecklenburgische Seenplatte, SPD

Nach Thomas Müller (CDU), Enrico Schult (AfD) und Torsten Koplin (Linke) will nun auch Johannes Arlt (SPD) neuer Landrat der Mecklenburgischen Seenplatte werden. Einen entsprechenden Beschluss hat es gestern Abend auf einer Vollversammlung des Kreisverbandes der Sozialdemokraten in Neubrandenburg gegeben. Dazu in Kürze mehr.
Landrat Heiko Kärger will nicht noch einmal antreten. Arlt war es zuletzt nicht gelungen, sein Bundestagsdirektmandat gegen die AfD-Bewerberin Ulrike Schielke-Ziesing zu verteidigen. Die Landratswahl in der Mecklenburgischen Seenplatte findet am 11. Mai statt.
Als Wahlverlierer unbedingt in der Politik verbleiben zu wollen, obwohl im Beruf dringend gebraucht zu werden, ist schon erstaunlich.😉
ellim
Ich glaube, dass das eine mit dem anderen nichts zu tun hat. Dann hätte ich ja auch nicht für den Bundestag antreten dürfen und kein Lehrer und keine Krankenschwester dürfte das. Ich möchte gestalten, meine Ideen, meine Führungserfahrung und mein Berliner Netzwerk in meiner Heimat einbringen. An einer Stelle, an der jemand altersbedingt in Rente geht. Natürlich kehre auch ich nach Ablauf der Fristen des Bundestags in meinen Beruf zurück, sollte ich nicht Landrat werden. Ich mag meinen Beruf und bin ja nicht vor diesem in die Politik „geflohen“, sondern haben 2021 mit dem klaren Ansatz kandidiert, mehr gestalten zu können.