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Arlt, Kandidatur, Landratswahl, Mecklenburgische Seenplatte, SPD

Der SPD-Kreisverband Mecklenburgische Seenplatte hat am gestrigen Montag auf einer Mitgliedervollversammlung in Neubrandenburg beschlossen, einen eigenen Kandidaten für die Landratswahl im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte aufzustellen. Mit großer Mehrheit wurde der Neustrelitzer Bundestagsabgeordnete Johannes Arlt zum Kandidaten nominiert (Strelitzius berichtete kurz).
Dazu sagt der SPD-Kreisvorsitzende und Bundestagsabgeordnete der Seenplatte, Johannes Arlt: “Das Ergebnis der Bundestagswahl ist eine schwere Niederlage für mich. Diese zwingt zum Innehalten und Reflektieren. Ich bedanke mich bei allen Wählerinnen und Wählern und den vielen Unterstützern für die
große überparteiliche Unterstützung meiner Bewerbung durch Vertreter von CDU, FDP und Grünen. Ich bin froh, trotz des Gesamtergebnisses das zweithöchste Erststimmenergebnis im Verhältnis zum Zweitstimmenergebnis aller Kandidaten in M-V und zumindest einen zweiten Platz erreicht zu haben.“
In seiner Arbeit in den letzten dreieinhalb Jahren im Bundestag habe die Arbeit für die Menschen und Gemeinden in der Mecklenburgischen Seenplatte, das Kümmern um die kleinen Dörfer und Städte seiner Heimat im Zentrum seiner Kraftanstrengungen gestanden. Diese Arbeit liege ihm auch weiter am Herzen, so Arlt. In den letzten Wochen vor der Wahl hätten ihn viele Bürgerinnen und Bürger in Gesprächen und Nachrichten gebeten, sein Engagement für die Region fortzusetzen, auch wenn er nach der Wahl dem Bundestag nicht mehr angehören sollte. „Diese Stimmen haben mich darin bestärkt, mich als Landrat des größten Landkreises der Bundesrepublik zu bewerben. Ein Amt, in dem man unsere Heimat gestalten kann. Ein Amt, das in dem in den nächsten Jahren viele Herausforderungen bereithält, wie etwa den Generationswechsel in der Kreisverwaltung, Ansiedlung von neuen Arbeitsplätzen, den Schülerverkehr, die soziale und kulturelle Infrastruktur sowie den Zivil- und Katastrophenschutz.“
Mit Führungserfahrung, voller Energie und Gestaltungswillen will Johannes Arlt als Landrat mit der Verwaltung und den Menschen seiner Heimat gemeinsam eine Region entwickeln, die ihre Möglichkeiten und Zukunftschancen besser nutzt. Sein in dreieinhalb Jahren aufgebautes dichtes Netzwerk zu Bürgermeistern, Wirtschaftsvertretern und Multiplikatoren sowie eine enge Vernetzung in Berlin trügen dazu bei, gemeinsam mit den Bürgern dieses Ziel zu erreichen.
Co-Vorsitzende: Kann mir keinen Besseren vorstellen
Den Beschluss zur Kandidatur Arlts kommentiert die Co-Kreisvorsitzende der SPD Seenplatte, Nadine Julitz, wie folgt: „Ich bin froh, dass Johannes Arlt als Landrat kandidiert und sich dieser Wahl stellt. Er hat Ideen und ist ein Macher. Seine Verankerung und sein großer Einsatz für die Seenplatte in den letzten Jahren hat über Parteigrenzen hinweg für Anerkennung und Unterstützung gesorgt. Johannes kennt die Herausforderungen im ländlichen Raum und ist eine absolute Bereicherung für unseren schönen Kreis. Er kann Menschen für Projekte begeistern und mitnehmen. Ich kann mir keinen besseren Landrat für die Mecklenburgische Seenplatte vorstellen.“