Schlagwörter
Arlt, baustart, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Mirow, Ortsumgehung, Verkehr

Offizieller Baubeginn der Ortsumgehung Mirow (Strelitzius berichtete) ist der 26. März 2025. Das hat mir der SPD-Bundestagsabgeordnete Johannes Arlt eben mitgeteilt. „Dank an alle Bürger, die jahrelang gekämpft haben. Es zeigt, dass sich Einsatz lohnt und dass unsere Demokratie funktioniert. Ich bin sehr froh, dass die Bagger jetzt rollen werden.“ Natürlich werde er beim Auftakt dabei sein, so der Politiker.
Er danke auch Bürgermeister Henry Tesch für sein Engagement in der Sache auf kommunaler Ebene. „Dies hat ermöglicht dass wir Bundestagsabgeordneten uns voll darauf konzentrieren konnten, im Bereich des Bundesverkehrsministeriums und Finanzministeriums für die Mittel zu werben. Das hat geklappt. Im Gegensatz zu vielen anderen Projekten in Deutschland, die in diesem Jahr nicht gebaut werden können“, betonte Arlt unter Verweis auf die Mithilfe seines FDP-Bundestagskollegen aus MV, Christian Bartels. „Ohne die Kontakte der FDP wären wir vor dem Regierungsende der Ampel vermutlich nicht zum erfolgreichen Abschluss gekommen.“
Minister kommt zum Spatenstich
Dr. Wolfgang Blank, Minister für Wirtschaft, Infrastruktur, Tourismus und Arbeit Mecklenburg-Vorpommern, wird ebenso wie Vertreter des Bundes am Spatenstich teilnehmen. Dr. Wolfgang Blank: „Ich bin froh, dass die Bauarbeiten an der Ortsumgehung Mirow jetzt endlich losgehen können. Das ist eine lange erwartete und gute Nachrichtfür die Menschen in und um Mirow.“
Die etwa 8,3 Kilometer lange Ortsumgehung wird den Verkehr auf der Bundesstraße B 198 künftig südwestlich um die Stadt Mirow herumführen. Dadurch werden der Durchfahrtsverkehr und damit auch der Lärm und die Schadstoffbelastung in der Stadt verringert. Die Ortsumgehung ist auch ein Beitrag zur Verkehrssicherheit in der Stadt.
Der Bund hatte die notwendigen Mittel für die Ortsumgehung Mirow (Bundesstraße B 198) im Oktober 2024 freigegeben. Die voraussichtlichen Kosten belaufen sich auf 58,6 Millionen Euro. In der ersten Jahreshälfte 2025 werden zunächst insbesondere bauvorbereitende Maßnahmen, z.B. Vermessungsarbeiten, durchgeführt und die Umfahrung für die Bauzeit eingerichtet.