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Das hörte sich gestern Nachmittag schlimmer an, als es dann war. Mit der Einstufung „Feuer groß“ hatte die Leitstelle um 15.33 Uhr zahlreiche Einsatzkräfte nach Klein Quassow beordert. Dort angekommen, wurde die Problematik schnell erkannt: Scheinbar durch starke Hitze in einem Ofenrohr kam es zu einem Schwelbrand und eine Ausbreitung in die Dachkonstruktion eines Bungalows. „Nachbarn versuchten den Brand bis zu unserem Eintreffen schon mal mit einem Gartenschlauch in Schach zu halten. Daumen hoch, gute Idee, solange man sich nicht selbst in Gefahr bringt und Rauch einatmet“, so Wesenbergs Wehrführer René Deparade.

Die Kameraden aus der Woblitzstadt löschten dann auch den Brand, die Wehren aus Wustrow, Mirow, Userin und die Führungsgruppe des Amtes Kleinseenplatte konnten ihre Einsätze abbrechen. Ebenfalls am Einsatzort Polizei, zum Schutz der Feuerwehrleute eine Rettungswagenbesatzung, und ein Schornsteinfeger. René Deparade dankt auf diesem Weg allen für die Einsatzbereitschaft.

„Es war wieder von Vorteil, dass wir mehrere Angestellte der örtlichen Dachdeckerei und Dachklempnerei Friedemann in unseren Reihen haben“, so mein Blogpartner weiter. „Das Dach wurde also fachgerecht stellenweise demontiert, um an die Glutnester, welche wir mit Hilfe der Wärmebildkamera gezielt lokalisieren können, zu gelangen und diese abzulöschen. Abschließend wurde das Dach wieder ohne größere Schäden verschlossen. Eine Ausbreitung auf das komplette Gebäude und die dicht angrenzenden weiteren Bungalows konnte somit verhindert werden.“

Strelitzius nutzt die Gelegenheit, allen Feuerwehrleuten einen guten Rutsch ins neue Jahr und ein gesundes 2025 zu wünschen. Gut, dass wir euch haben!

Fotos: FFW Wesenberg