Schlagwörter
Brand, Brandstiftung, Einfamilienhaus, Feuerwehr, Kriminalität, Mecklenburgische Kleinseenplatte, Wesenberg

Am gestrigen Dienstag gegen 20.40 Uhr wurden Polizei und Feuerwehr zu einem Brand in einem leerstehenden Einfamilienhaus im Wesenberger Jägergraben gerufen. Ein Anwohner meldete eine starke Rauchentwicklung im Inneren des Gebäudes. Die eingesetzten Kameraden der Feuerwehren konnten den Brand zügig löschen, sodass eine weitere Ausbreitung des Zimmerbrandes verhindert
werden konnte. Personen wurden nicht verletzt. Der Gesamtschaden wird derzeit auf ca. 10.000 Euro geschätzt.
„Im hinteren Gebäudeteil befand sich ein Anbau mit der Küche in der es ausgedehnt brannte“, schildert Wesenbergs Wehrführer René Deparade die Situation. „Wir leiteten umgehend eine Innenbrandbekämpfung durch einen Atemschutztrupp ein und das Feuer konnte zügig unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Weitere Atemschutztrupps durchsuchten das Gebäude nach Personen und sorgten für eine Entrauchung. Die Personensuche ergab zum Glück jedoch keine Feststellung. Mittels Wärmebildkamera wurde eine Nachkontrolle im und am Gebäude durchgeführt.“ Deparade dankte den benachbarten Wehren für die Unterstützung und sehr gute Zusammenarbeit.
Erste Ermittlungen erhärten den Verdacht der Brandstiftung. Ein entsprechendes Strafverfahren wurde eingeleitet. Der Kriminaldauerdienst Neubrandenburg kam zur Spurensuche und Spurensicherung zum Einsatz. Vor Ort waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Wesenberg, Mirow und Wustrow sowie die Führungsgruppe des Amtes Mecklenburgische Kleinseenplatte mit insgesamt 43 Kameraden im Einsatz.
